Internationales Brass & Popfestival

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Das Internationale Brass- und Popfestival Tübingen ist ein seit 2022 jährlich stattfindendes Musikfestival, das sich auf Blechbläsermusik in Verbindung mit populären Musikstilen spezialisiert hat.

Es findet an mehreren Spielorten im Stadtgebiet statt, darunter die Panzerhalle und das Kino Museum.

Videos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Festival wurde 2022 von dem Musiker und Musikpädagogen Ralf Wettemann ins Leben gerufen. Die Idee dazu entstand durch Eindrücke vom Durham Brass Festival in Großbritannien.[1] Ziel war es, ein modernes, genreübergreifendes Format für Brassmusik zu etablieren. Seit seiner Premiere hat es sich in der Region etabliert und zieht zunehmend ein überregionales Publikum an.

Veranstalter und Förderung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Zusammenarbeit mit Ariane Batou vom Institut Culturel Franco-Allemand wurde Ralf Wettemann auf das Förderprogramm "Nouveaux Horizons" der Baden-Württemberg Stiftung aufmerksam. Für die Antragstellung benötigte er einen französischen Partner, den er in Tübingens Partnerstadt Aix-en-Provence fand. Die Partnerschaft und der Förderantrag wurden bewilligt, wodurch das erste Brass-Festival realisiert werden konnte.[2]

Unterstützt wurde es in den Jahren danach z.B. auch durch[3]

Ablauf und Programmstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Festival findet in der Regel Ende Juni statt. Die Programmpunkte setzen sich aus folgenden Elementen zusammen:

  • Eröffnungsparty (im Kino Museum oder im Institut Culturel Franco-Allemand): Auftakt mit mehreren Acts bei freiem Eintritt
  • Hauptkonzerte in der Panzerhalle: Abendveranstaltungen mit internationalen und nationalen Brass-Formationen
  • Straßenmusik in der Altstadt: Konzerte auf öffentlichen Plätzen am Samstagvormittag (insbes. auf dem Marktplatz)
  • Workshops für Musiker*innen

Künstler*innen / Line-up[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(bestimmt unvollständig, bitte ggf. ergänzen)

Eklat 2025[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2025 kam es zu einem öffentlich wahrgenommenen Streit zwischen beteiligten Bands. Auslöser waren provokante Äußerungen und Peniswitze der Vorband "Sensi Simon and his Brother", die bei Teilen des Publikums und der Hauptband "ok.danke.tschüss" auf deutlichen Unmut stießen und als respektlos und unangenehm wahrgenommen wurden. Letztere distanzierte sich sowohl während ihres Auftritts als auch in sozialen Medien[8] ausdrücklich von dem Verhalten der Vorband. Ralf Wettemann bedauerte den Vorfall und äußerte sich: "Dass in deren Texten vielleicht ein paar politisch nicht so korrekte oder vielleicht auch sexistische Sachen vorkommen, hatte ich nicht auf dem Schirm." Trotz der Kritik wurde das Festival insgesamt als erfolgreich gewertet und von vielen Besucherinnen und Besuchern positiv aufgenommen.[9]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]