Hirschauer Brücke

Aus TUEpedia
Wechseln zu:Navigation, Suche


die Brücke von der westlichen Seite aus gesehen im Mai 2026

Die im Jahr 1957 erbaute Brücke der L371, die Weilheim nach Hirschau führt und dabei sowohl den Neckar als auch den Neckarkanal überspannt, wird im allgemeinen Sprachgebrauch oft schlicht als „Hirschauer Brücke“ bezeichnet.

In der lokalen Berichterstattung (z. B. im Schwäbischen Tagblatt) sowie in offiziellen Dokumenten des Regierungspräsidiums Tübingen wird sie zur Unterscheidung von anderen Brücken meist unter diesem Namen oder als „Hirschauer Neckarbrücke“ geführt. Aus der Perspektive der Anrainer wird sie gelegentlich auch als „Weilheimer Brücke“ bezeichnet, da sie die Verbindung in den Nachbarort darstellt.[1]

Informationen zum Bauwerk[2][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hier sind einige Details zum Hintergrund der Brücke: Bauweise:

  • Es handelt sich um eine Vierfeldbrücke aus Spannbeton mit einer Gesamtlänge von ca. 78,50 Metern.
  • Zustand aktuell (Stand Frühjahr 2026): Die Brücke ist aufgrund von Spannungsrisskorrosion (einem typischen Problem von Spannbetonbrücken dieser Ära) marode. Seit Ende 2025 bzw. Anfang 2026 ist sie für den Schwerlastverkehr gesperrt und wird mit einer Ampelregelung sowie Blitzern überwacht, um die Belastung zu minimieren.
  • Zukunft: Ein Ersatzneubau ist in Planung und soll voraussichtlich ab 2027 an gleicher Stelle errichtet werden. Im April 2026 wurde im Tagblatt kritisiert (Blickwinkel: "verwunderte Steuerzahler"🤔), dass vor dem geplanten Abriss & Neubau noch Sicherungsmaßnahmen (Stahlkonstruktion) an der "alten" Brücke im Umfang von 1,1 Mio. € für 2026 angekündigt seien - für eine Abrissreife Brücke![3]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]