| HasengäßleGeo-Cache leeren | |
|---|---|
| Cache leeren |

Das Hasengäßle beginnt an der Haaggasse und mündet in die Ammergasse. Die Gasse gilt heute als eine der engsten und malerischsten Gassen von Tübingen.[1] Sie ist nach einer Tübinger Familie Haas benannt, der im 17. Jahrhundert das Haus Nr. 2 gehörte[2] und die dort eine Bäckerei betrieb. Der Name "Hasengäßle" tauchte 1711 erstmals auf. Die Gasse bildete die Westgrenze des mittelalterlichen Judenviertels.[1]
Dieses Fachwerkhaus Nr. 2 aus dem 16. Jahrhundert, mit der Ostseite zum Süßen Löchle, brannte 1999 aus. Ursache war wohl ein Fernseher in einer dortigen Wohngemeinschaft. Trotz starker Schäden konnten einige tragende Balken erhalten werden und die denkmalpflegerisch bedeutenden Bohlenbalkenstuben wieder restauriert werden. Der Eingang wurde von der West- an die Ostseite am Süßenloch verlegt. Der teilweise gewölbte Keller blieb bestehen. Der 2003 fertiggestellte Wiederaufbau bekam eine Auszeichnung für Beispielhaftes Bauen. [3]
Direkt an der Südseite des Hauses entlang verbindet der mit ca. 60 cm Breite wohl schmalste öffentliche Fußweg der Altstadt das Hasengäßle mit dem Süßenloch. Allzu Beleibte werden Schwierigkeiten haben, durchzukommen...
-
Nr. 1
-
Nr. 1 - der kleine Garten vorn gehört zu Haaggasse 20
-
Nr. 2, Westseite mit altem Hauseingang am Hasengäßle (2020)
-
Nr. 2, Ostfassade vom Süßenloch aus (2020)
-
Nr. 2, Ostseite vom Süßenloch aus (um 1900)
-
Nr. 3
Quellen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ 1,0 1,1 Schwäbisches Tagblatt am 13.08.2025: Was tummelt sich im Hasengässle? (€)
- ↑ Adressbuch der Universitätsstadt Tübingen mit Umgebung, Ausgabe 1977.
- ↑ Beispielhaftes Bauen: Wohnhaus Sanierung und Wiederaufbau - nach Brand-Totalschaden, akbw.de Architektenkammer Baden-Württemberg