Liebe Besucherin, lieber Besucher,

TÜpedia protestiert heute gegen Teile der geplanten EU-Urheberrechtsreform. Dieses neue EU-Gesetz soll am 27. März vom Parlament der Europäischen Union verabschiedet werden.

Die geplante Reform könnte dazu führen, dass das TÜpedia erheblich eingeschränkt wird. Selbst kleine Internetplattformen wie TÜpedia müssten Urheberrechtsverletzungen ihrer Userinnen und User präventiv unterbinden (Artikel 13 des geplanten Gesetzes), was in der Praxis nur mittels aufwendiger, sicherlich mit Kosten verbundenen, fehler- und missbrauchsanfälligen Upload-Filter umsetzbar wäre. Zudem müssten wir für kurze Textausschnitte aus Presseerzeugnissen Lizenzen erwerben, um ein neu einzuführendes Verleger-Recht einzuhalten (Artikel 11). Dadurch wären kurze Zitate (ohnehin immer mit Quellenangabe) hier nicht mehr in Artikeln möglich.

Wir sind gegen eine zwangsweise Zensur schon beim Hochladen. Das Bewusstsein über Urheberrechte sollte den Nutzern vermittelt werden und nicht per angeordneter und aufwendiger Technik mit nicht mehr zu kontrollierenden Filterkriterien.


Der Verein zur Förderung Freien Wissens in der Region Reutlingen-Tübingen e.V.

Gottlob Georg Barth

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Gottlob Georg von Barth (* 1777 in Stuttgart; † 1848 ebenda) war ein Architekt und württembergischer Baubeamter.

Neue Aula


Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der württembergischen klassizistischen Baukunst. 1806 wurde er in Stuttgart Hofbaukontrolleur, 1811 Hofbaumeister, 1818 Oberbaurat und Referent im Finanzministerium und 1835 Referent im Königlichen Bergrat. 1843 trat er in den Ruhestand.

In Tübingen zeichnete er für den Bau des Museums (1822) verantwortlich, und zwanzig Jahre später wurde nach seinen Entwürfen die Neue Aula (1841-45) und ihre flankierenden Institusgebäude erbaut. Die Neue Aula gilt neben der alten Stuttgarter Staatsgalerie (1837-42) als eines seiner Hauptwerke. Auch das Palais Wilhelmstraße 26 (1844) geht auf seinen Entwurf zurück. Hier wohnte in den 1860er Jahren Kronprinz Wilhelm als Student. Das Gebäude wurde später (1874) mit einem Anbau die erste Augenklinik.


Weblinks[Bearbeiten]