Galgenberg

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Der Galgenberg ist eine knapp über 400 m hohe Erhebung am Rand des Neckartales am Südrand der Tübinger Südstadt. Die Endsilbe Berg ist dabei etwas wohlwollend übertrieben.

Auf der flachen Spitze dieses Hügels liegt der Bergfriedhof (F im Luftbild). Es gibt außerdem einige Wiesen und Schrebergärten (S im Luftbild). Südöstlich des Friedhofes befindet sich im ehemaligen französischen Munitionslager am Schindhau der Natursteinpark mit antiken, recycelten und gebrauchten Natursteinen.

Der Nordhang wird durch die Galgenbergstraße erschlossen und beherbergt neben einigen Wohnhäusern auch die Französische Schule. Weitere Zufahrtsmöglichkeiten sind auf der Ostseite die Sudetenstraße und von Süden der Kelterweg vom Sudhaus aus.


Name[Bearbeiten]

Der Name lässt noch heute ahnen, dass auf diesem Berg die Galgen von Tübingen standen.


Aussicht[Bearbeiten]

Man hat vom Galgenberg eine schöne Aussicht nach Westen bis zur Wurmlinger Kapelle und zum Spitzbergrücken. Östlich der Friedhofskapelle gibt es außerhalb des Friedhofs zwei häufig genutzte Bänke (B im Luftbild) an einem schmalen, aber asphaltierten Weg. Im Süden reicht der Blick bis zur Schwäbischen Alb. Im Norden sieht man die Innenstadt von Tübingen und das Schloss Hohentübingen sehr gut.

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde auf der Südseite des Galgenberges an der Galgenbergstraße die Kalleehöhe als Aussichtsstelle eingerichtet und nach General Eduard von Kallee[1] benannt, eine öffentliche Aussichtsstelle und Kulturlandschaft mit Streuobstwiesen und teilweise Trockenmauern.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. General Eduard von Kallee auf Wikipedia
  2. Bürgermeisteramt Tübingen: Beschlussvorlage 48/2006, Gesch. Z.: 611/Li (vom 15. März 2006), 100. Änderung des Flächennutzungsplans des Nachbarschaftsverbandes Reutlingen-Tübingen (7.156 – 7.160).

Luftbild[Bearbeiten]