Gôgen-Witze

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"Der Wengerter" ("Gôgen-Denkmal"), Skulptur aus Muschelkalk von Ugge Bärtle in der Salzstadelgasse in der Tübinger Unterstadt, 1961.

In Tübingen kursieren eine Vielzahl von Gôgen-Witzen und Gôgen-Gedichten, die unter anderem das Zusammenleben von Professoren, Studenten und Weinbauern (den sogeannten Gôgen oder Raupen) beschreiben. Die erste bekannte Veröffentlichung von Gôgenwitzen waren 6 Anekdoten in Versform, die 1912 unter dem Titel "Schbazaweisheit" von Martin Lang in Stuttgart herausgegeben wurden. Im Jahr 1916 erschien eine anonym herausgegeben Feldpostausgabe unter dem abgekürzten Titel "G-W", in der die schwäbischen Kraftausdrücke nur mit dem jeweils ersten Buchstaben abgekürzt wurden. Als Herausgeber wurden später die folgenden drei Akademiker enttarnt, die in Tübingen auf die Schule und Uni gegangen waren:

  • Hermann Cuhorst (*1865 in Saulgau), Jurist und später Oberstaatsanwalt
  • Karl Kommerell (*1871 in Aachen), Mathematiker und später Professsor in Tübingen und sein Cousin
  • Viktor Kommerell (*1866 in Tübingen), Mathematiker und später Rektor der Realschule in Tübingen[1]

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden dann ungezählte Neuauflagen von Heinz-Eugen Schramm herausgegeben.

Gôgen-Witze[Bearbeiten]

Gôgen-Gedichte[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Susanne Feldmann: Tübingen und der Wein. Herausgesgeben vom Kulturamt der Universitätsstadt Tübingen, Nr. 70, 2003.