Franz!Werk | |
|---|---|
| Adresse | Bei den Pferdeställen 8 72072 Tübingen |
| Web | https://franzwerk-tuebingen.de/ |
Das FRANZ!werk ist ein ko-kreativer Gemeinschaftsort #CoCreationSpace im Handwerkerblock im Französischen Viertel, in dem vielfältige Angebote und Möglichkeiten zusammentreffen. Es gibt Coworking-Arbeitsplätze, Werkstätten, einen 3D-Drucker, Besprechungsräume, eine Halle, eine Galerie, eine offene Küche und anderes. Gestartet wurde das Projekt im Frühjahr 2020 unter den widrigen Bedingungen der Corona-Pandemie. Das Ganze finanziert sich ähnlich wie Projekte der solidarischen Landwirtschaft SoLaWi über Beiträge von Mitgliedern in unterschiedlichen Dimensionen, je nach Bedürfnissen und Kapital.
Trägerverein kauft Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Das anfangs für 10 Jahre gemietete Gebäude konnte inzwischen (2025) vom Insolvenzverwalter des Vorbesitzers gekauft werden. Für den Erwerb gründeten die Franzwerkaktiven einen Trägerverein, den Initiative für Co-Kreation e.V.. Durch diesen Kauf ist das Projekt langfristig aufgestellt und es lohnen sich die Anstrengungen der Modernisierung und des Ausbaus der Räumlichkeiten, die überwiegend in Eigenregie und mit Eigenleistunen der Mitglieder durchgeführt werden.
das Franz!werk und TÜpedia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
In gewisser Weise passen TÜpedia und das FranzWerk gut zusammen, sind beide ständig "im Werden", etwas unübersichtlich, mit vielen verwunschenen Ecken - und recht öffentlich zugänglichen Räumen. Einige Mitgliederversammlungen des Trägervereins und TÜpedia-Treffen, bei denen ein Bildschirm hilfreich war, haben hier schon statt gefunden. Außerdem schon mehrere Treffen mit Zeitzeugen für Interviews und Gespräche für das Portal:Zeitzeugenbeiträge.
Stimmen zum Franzwerk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Als Kenner und langjährigem Bewohner des französischen Viertels erscheint mir das FRANZ!werk wie die Fortsetzung des städtebaulichen Leitmotivs kleinteilige Nutzungsmischung - Nutzungsvielfalt - Nutzungsoffenheit - in Innenräume hinein - sozusagen die Spitze der Kleinteiligkeit. Die vom städtebaulichen Rahmenplan anvisierte städtische Vielfalt spiegelt sich in der Vielzahl der Initiativen, Projekte und Möglichkeiten, die sich hier bündeln. Arbeitsort, Freizeitort, Kulturort, Ort für Essen & Trinken - die Mischung bringt einen ganzheitlich-schillernden Lebensort hervor. Und das ganze getragen von interessierten und engagierten Menschen - ohne Bezuschussung und evtl. Einschränkungen durch einen Träger oder eine Institution. Insofern passen Name, Idee und Ort wunderbar zusammen! Ein tolles, spannendes, junges Projekt, dem ich viel Erfolg Wünsche!
Fabian Betz, April 2022, Stadtführer im französischen Viertel