Franz von Fein
Franz von Fein ist der Markenname eines 2019 gegründeten Unternehmens, das sich auf alkoholfreie Apéritifs spezialisiert hat. Die zwei in Kiebingen aufgewachsenen Gründer Paul Martin und Leonard Vinçon kennen sich aus Tübinger Schultagen und waren vor ihrer Startup-Gründung auf der ganzen Welt unterwegs und bekamen Inspirationen für ihre Vision einer alkoholfreien Edel-Apérotif-Kreation.
Produziert wird seit 2024 in einer umgebauten Küche in Kiebingen im Unterdorf, der so genannten Manufaktur. Im August 2024 ca. 500 Liter pro Tag.
Die Geschichte vom Franz von Fein von Bartelstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Ein gutes Produkt braucht eine gute Geschichte... die liefert das Unternehmen, indem es einen Franz von Fein in den 1920er Jahren auf Burg Bartelstein legendäre Feste mit aus Südeuropa stammenden Getränken feiern lässt.[1]
[...] Die Edelstahl-Zuber sind befüllt, die Produktion läuft. Aus Limetten, Orangen, Wacholder, Lavendel machen sie „Bernstein“ und „Rubin“. [...] Mit dem Konzept trifft das Münchner Startup „Franz von Fein“ offenbar einen Nerv. Beide Produkte gewannen bei den Londoner „World Alcohol Free Awards 2024“ die Goldmedaille. Die aus hochwertigen Bio-Botanicals und -Früchten produzierten Tonika kommen an - nicht nur bei den Juroren und im Münchner Westend. Dort ist „der Franz“, wie sie ihr Unternehmen nennen, zwar nach wie vor mit Tastingroom und Shop verortet. [...] Martin hat Wirtschaftsingenieurwesen Elektrotechnik studiert, Vinçon Volkswirtschaft und International Business. Für „den Franz“ haben sie ihre sicheren Jobs gekündigt. „Wir arbeiten jetzt mehr als vorher, aber es fühlt sich nicht wie Arbeit an“, sagt Vinçon. Er war bei einer Münchner Unternehmensberatung tätig. Für die Produktion kommen beide wochenweise nach Kiebingen. Im Herzen sind die beiden Münchner nach wie vor Tübinger. Hier sind sie aufgewachsen, hier haben sie sich kennengelernt. Und hierhin, sagen beide, wollen sie irgendwann auch wieder zurück. Dass sie nun die Küche in Kiebingen gefunden haben, sei ein Glücksfall. Mit der Küche haben sie quasi wieder „einen Fuß in Tübingen“.