Eugen Heck

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Eugen Heck (* 28. Mai 1897 in Bregenz; † April 1987 in Tübingen) war ein deutscher Gymnasiallehrer, der Pionierarbeit in der deutsch-französischen Beziehung im Schulwesen leistete.

Leben[Bearbeiten]

Heck studierte an den Universitäten Tübingen, Paris (Sorbonne), Genf und London Philosophie sowie neuere Sprachen. Das Studium hat er 1926 mit der Promotion zum Dr. phil. abgeschlossen. Während des Studiums schloss er sich der Studentenverbindung Landsmannschaft Schottland an.[1]

Zwischen 1929 und 1945 unterrichtete er an Gymnasien in Stuttgart, Leonberg und Heilbronn. Anschließend kam er an das Kepler-Gymnasium, wo er 1964 in den Ruhestand verabschiedet worden ist. Seit dem Frühjahr 1953 sorgte er in Zusammenarbeit mit seinem Kollegen Auguste Gardette, Gymnasialprofessor am Pariser Lycée Chaptal, dafür, dass sich jährlich zweimal französische Jugendliche einige Wochen lang bei Gastfamilien des Kreises Tübingen aufhalten konnten. Bis Mitte der siebziger Jahre kamen insgesamt weit über 2000 Jungen und dann auch Mädchen dort hin. Er leistete Kleinarbeit an der Basis, wofür er viel Kraft und Zeit investierte, ohne dafür weder vom Deutsch-Französischen Jugendwerk noch von etwaigen anderen Stelle Zuschüsse zu erhalten.

Ehrungen[Bearbeiten]

1964 wurde Heck zum Ritter des Ordre des Palmes Académiques ernannt, eine der höchsten Auszeichnungen der Republik Frankreich für Verdienste um das französische Bildungswesen. 1970 ernannte man ihn zum Offizier und 1976 zum Komtur. Ferner erhielt Heck 1974 das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Erich Faul (Hrsg.): Landsmannschaft Schottland zu Tübingen - Liste aller Bundesbrüder 1849-1959, Stuttgart 1969.

Weblinks[Bearbeiten]