Erzählbühne

Aus TUEpedia
Wechseln zu:Navigation, Suche


Die offene Erzählbühne Tübingen ist ein monatlich stattfindendes offenes Treffen, bei dem die Erzählkunst gepflegt wird und jede und jeder - ohne viel Vorkenntnisse oder Vorbereitung - einen Erzählbeitrag bringen kann.

Gestartet wurde das aktuelle Projekt 2020 im Café Haag von Hanna Nennewitz, deren Mutter auch Geschichtenerzählerin ist. Im Interview bei Wüsten Welle erzählt sie davon:

(Quelle: Wüste Welle Interview im Juli 2021 "Erzählbühne Tübingen: Die Magie des Erzählens" - Link, CC-by-nc)

Inzwischen (1/2025) wird das Projekt vom Lokalradio Wüste Welle unterstützt und findet im Café Willi statt - jeden letzten Montag im Monat.


Special bei Hölderlin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ankündigung zur Spezialveranstaltung Erzählbühne am Hölderlinturm

Am 15.5.2025 um 18 Uhr gab es ein Special - im Garten vor dem Hölderlinturm.

In dem Radiobeitrag erzählen Marlene und Alexandros, die aktuell Mitorganisatoren sind, wir das ganze begann und warum und wie und so weiter....


(Quelle: Wüste Welle Interview 2/2025 - Link, CC-by-nc)

Entstehungsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Täglich erzählt jeder Geschichten - meistens unbewusst. Man erzählt den Mitbewohnern von seinem Erlebnis in der Uni oder der Freundin von einer tollen Geschichte, die man neulich gelesen hat. Bewusstes Erzählen ist jedoch nochmal was ganz anderes. Dafür hat Hanna Nennewitz im Februar 2021 die Erzählbühne ins Leben gerufen. Ein Ort für Geschichtenerzähler*innen, Vorleser*innen und Zuhörer*innen. Ihr war es wichtig einen freien, offenen Raum zu schaffen, wo sich jeder ausprobieren kann. Sie selbst ist durch ihre Mutter, die Erzählkünstlerin ist, zum erzählen gekommen. Emma ist Mitwirkende und hat selber schon oft erzählt. Ihre Lieblingsgeschichte war über einen Mann, der sich selbst seinen Blasenstein raus operierte. Dabei sind die Geschichten, die vorgetragen werden, immer ganz unterschiedlich. Man kann Auszüge aus einem Roman vorlesen, Gedichte vortragen, eigene Texte präsentieren oder aus seinem Alltag erzählen. Die Veranstaltung wurde vor allem durch Mundpropaganda bekannt. Zu Beginn haben von den 15-20 Teilnehmern vier Leute erzählt, inzwischen traut sich ca. jeder zweite eine Geschichte beizutragen. Ein großes Vorbild für Hanna und Emma ist die Erzählkünstlerin Claire Murphy. Gutes Erzählen lernt man nämlich dadurch, dass man es einfach öfter bewusst macht und durchs Abschauen. Am wichtigsten sei, dass die Erzählung lebendig rüber komme und man merkt, wie die Person in die Geschichte eintaucht. [...]


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]