Ernst-Bloch-Chor

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Ernst-Bloch-Chor (Foto: www.ernst-bloch-chor.de)
Der Ernst-Bloch-Chor auf dem Platz Am Alten Güterbahnhof im Juli 2021

Der Ernst-Bloch-Chor ist ein privater Chor, der die Lust am Singen mit einer politischen Stellungsnahme verbindet. Mit kritischen Liederabenden zu Globalisierung, Konsum-Rausch, Autofahrergesellschaft etc. bringt dieser Chor immer wieder sinnlich-intellektuelle Collagen auf die Tübinger Bühne. Der Name geht auf den Philosophen Ernst Bloch zurück, insbesondere auf dessen inspirierendes Statement im "Prinzip Hoffnung".

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Januar 1987 von Anne Tübinger gegründet, entstanden mit ihren Ideen und Kompositionen und unter ihrer Leitung bis zum Sommer 1994 die Programme

  • "Es ist alles so wunderbar. Lieder aus fünf Jahrhunderten"
  • "Wir sind wieder wer. Von bundesdeutschen Träumen und Wirklichkeiten"
  • "Eigen-tümlich fremd. Unser alltäglicher Rassismus".

Das "Autorium – von Autos und Menschen" wurde unter der Leitung von Michael Xander entwickelt. Mit Günter Sopper, der 1996 der musikalische Leiter wurde, entstand das Programm "Ungleichzeiten", welches dann mit Katja Rambaum zur Aufführung kam.

Seit September 2002 leitet wieder Anne Tübinger den Chor. Das Programm "Total Global Gestimmt" zur Globalisierung wurde am 21. November 2004 im LTT Tübingen uraufgeführt.

Seit 2005 näherte sich der Chor seinem Thema "Im Prinzip Hoffnung", das er in seinem Jubiläumsjahr 2007 als Mehrgenerationenprojekt zur Aufführung brachte. Dieses Thema wurde als abendfüllendes Konzert weiter erarbeitet und die Tübinger Premiere war am 1. Februar 2009 im LTT.

Im Jahr 2011 folgte eine Konzertreise nach Frankreich unter dem Motto "Un autre monde est possible". Ebenso wurde das Programm "Steter Tropfen - ein Wasser-Konzert" erarbeitet, welches im März 2012 in Tübingen uraufgeführt wurde. Dazu kamen noch Aufführungen in Horb, Nürtingen, Kirchheim/Teck, in Freiburg zum Weltwassertag 2013, beim Umbria Water Festival in Piediluco/Italien und in Assisi. Weitere Konzerte fanden in Reutlingen, Ulm, Stuttgart, Nürnberg und der Nebelhöhle statt.

Das folgende Programm "Unruhe und Wachtraum - ein utopisches Konzert" wurde nach der Premiere 2016 in Tübingen unter anderem auch in Frankreich aufgeführt, zuletzt im Mai 2018 auf einer Tournee in Norddeutschland.

Neben diesen Konzerten initiiert oder beteiligt sich der Ernst-Bloch-Chor (an) Konzerte(n) mit anderen KünstlerInnen aus der Region Tübingen/Stuttgart, zu besonderen gesellschaftlichen Anlässen und Themen, zum Beispiel zum 11. September 2001 und Folgen: "Ein(e) Sicht Weite(r)"; gegen Gewalt: "Miteinander Welten Öffnen", "Kein Blut für Öl" zum Krieg gegen Irak und in Erinnerung an wichtige Personen (etwa "Horchen, was sich machen lässt. Für Karola Bloch", "Ernst Bloch. Geist der Utopie on Stage", "Funkenflug im Steinbruch. Hanns Eisler") oder zur Ehrung z.B. von Christa Lörcher, 20 Jahre Aidshilfe, 50 Jahre ai, Hermann Bausinger, Guido Lorenz; sowie auf Demonstrationen oder Kundgebungen, z.B. Ostermarsch, 1. Mai, KZ Mauthausen, Stuttgart 21, Heckler & Koch.

Kurze Konzertreisen z.B. nach Wien (2006), Berlin (2008), Norddeutschland (2010, 2018), Frankreich (2011, 2016), Italien (2013) und Niederlande (2020) runden die Aktivitäten des Chores ab.

Im Jahr 2017 feierte der Ernst-Bloch-Chor sein 30-jähriges Jubiläum.


(der Website entnommen)

Proben wo?[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Montags von 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr in der Grundschule am Hechinger Eck (Schickhardtstraße 11)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ernst-Bloch-Chor im Internet

Wikipedia-Seite zu Ernst Bloch