Enno Littmann

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Enno Littmann in Aksum (2.v.r.), mit weiteren Teilnehmern der Deutschen Aksum-Expedition und Gouverneur Gebre Selassie, Februar 1906.

Enno Littmann (* 16. September 1875 in Oldenburg; † 4. Mai 1958 in Tübingen) war ein deutscher Orientalist und Philologe, der zum ordentlichen Professor für Orientalistik 1921 nach Tübingen berufen wurde, wo er bis zu seiner Emeritierung 1951 blieb. Littmann hat als Erster die Erzählungen aus den Tausendundein Nächten vollständig aus dem Arabischen ins Deutsche übertragen. Seine Edition (sechs Bände mit fast 5.000 Seiten) erschien in den 1920er Jahren im Insel-Verlag, wurde von ihm bis zu seinem Tod immer wieder revidiert und ist bis heute im Buchhandel erhältlich.

Im Jahr 1906 leitete er eine bedeutende archäologische Forschungsexpedition nach Aksum (Tigray/Nordäthiopien).

Er war auch Herausgeber des 2. Bands des Tagbuch einer Reise in Inner-Arabien, Leiden 1914 seines Kollegen Julius Euting nach dessen Tod [Reprints u.a. Hildesheim 2004 ISBN 3-48712616-8].

Nach ihm wurde die Enno-Littmann-Straße benannt.


Quellen[Bearbeiten]

Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Enno Littmann“