Eisenhutstraße

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Blick in die Straße

Ansicht aus www.mapillary.com

Verwaltungsgebäude der Stadtwerke in der Eisenhutraße 6


Die Eisenhutstraße in der Südstadt war zur Zeit der Hindenburgkaserne und der Besetzung der Kaserne durch die Französische Armee die einzige Zufahrt zur Siedlung Wennfelder Garten in und um die gleichnamige Straße.


Die Straße ist ost-westwärts verlaufend und führt von der Schweickhardtstraße im Westen bis zum Wennfelder Garten und bis zur Wagenburg/Panzerplattenweg. Direkt an der Kreuzung mit der Schweickhardtstraße sind die Liegenschaften der Stadtwerke Tübingens. Auf Höhe der Stadtwerke befindet sich die Bushaltestelle Stadtwerke der Linien 4, 7 und 13.

Die Königsberger Straße ist die Verlängerung der Straße in Richtung Westen.


Die Eisenhutstraße ist im Bereich zwischen den Stadtwerken und der Marienburger Straße in einem recht schlechten, Fahrradfahrer gefährdenden Zustand.


Der Straßenverlauf ab der Marienburger Straße bis zum Wennfelder Garten entspricht dem ehemaligen südlichen Zaun der Kaserne. Die Schäferei Quint kurz vor der Wagenburg ist das letzte Haus der Straße am östlichen Ende.


Name[Bearbeiten]

Die Straße ist nach einem Eisenhut benannt - es gibt einen Berg in Österreich, eine giftige Pflanze diesen Namens und einen bekannten Bauernkriegsteilnehmer namens Anton Eisenhut. Wer ist wohl in Tübingen der Namensgeber? Auflösung erwünscht.... - Nach dem Tübinger Adressbuch 1934 ist Eisenhut ein alter Flur- und Gewann-Name.

Helmut Eck schreibt in Tübinger Straßennamen (2017), dass Herkunft und Bedeutung des 1420 erstmals erwähnten Flurnamens "Ysenhut" unklar sind. "Vielleicht verdankt er einem im Mittelalter aufgefundenen Kriegerhelm seinen Namen, vielleicht steckt im Flurnamen auch eine Personenname." Schon 1855 beriet der Gemeinderat über die Herstellung des "Eisenhut-Riederwegs", damals ein Feldweg (Rieder: ebenfalls eine Flur). 1909 wurde das Gaswerk in der Straße "Im Eisenhut" genannt. Aber erst 1954 wurde der Name Eisenhutstraße eingeführt.