Eduard Mörike

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Eduard Mörike, Bleistiftzeichnung von Josef Wagner, 1840
Mörike im Alter von 20 Jahren als Student in Tübingen, Bleistiftzeichnung von 1824


Eduard Mörike (* 8. September 1804 in Ludwigsburg; † 4. Juni 1875 in Stuttgart), Schriftsteller und Dichter der Romantik.

Er studierte von 1822 bis 1826 Theologie am Evangelischen Stift in Tübingen. Nach ihm sind in Tübingen die Mörike-Schule und die Mörikestraße benannt.


Werk[Bearbeiten]

Vor allem seine Gedichte machen ihn bekannt, z.B.:

Er ist's

Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja Du bist 's!
Dich hab’ ich vernommen!

(geschrieben 1829, eines der meistzitierten deutschen Gedichte)


Zum neuen Jahr

Wie heimlicher Weise
Ein Engelein leise
Mit rosigen Füßen
Die Erde betritt,
So nahte der Morgen,
Jauchzt ihm, ihr Frommen,
Ein heilig Willkommen,
Ein heilig Willkommen!
Herz, jauchze du mit!

In Ihm sei's begonnen,
Der Monde und Sonnen
An blauen Gezelten
Des Himmels bewegt.
Du, Vater, du rate!
Lenke du und wende!
Herr, dir in die Hände
Sei Anfang und Ende,
Sei alles gelegt!


Des Schloßküpers Geister zu Tübingen
siehe Roigel-Haus


Weblinks[Bearbeiten]