Calw

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Calw ([kalf] oder umgangssprachlich [kalp]) liegt südlich von Pforzheim und westlich von Stuttgart. Calw ist seit 1976 Große Kreisstadt und größte Stadt des Landkreises Calw, der im Südosten an den Landkreis Tübingen grenzt.

Geschichte[Bearbeiten]

Calw war im Mittelalter eine bedeutende Handelsstadt, insbesondere Tuch- und Lederhandel. 1345 kam Calw an Württemberg und wurde bald Sitz eines Amtes. Im 18. Jahrhundert kam es durch die Flößerei zu einer weiteren wirtschaftlichen Blütezeit und entlang den Flüssen Nagold und Neckar zu Handelsbeziehungen mit Tübingen.[1]

Die Grafen von Calw hatten ihren Stammsitz in Sindelfingen und gründeten um 1050 die Burg Calw. Nach deren Aussterben im 13. Jahrhundert wurde das Gebiet des heutigen Kreises in Besitztümer Pfalzgrafen von Tübingen, der Welfen und der Grafen von Württemberg zersplittert. Erst infolge des Reichsdeputationshauptschlusses wurde es in württembergischer Hand wiedervereinigt.[2]

Calwer Straße und Calwer-Haus[Bearbeiten]

Die Calwerstraße in Tübingen und das Calwer-Haus in der Nähe des Marktplatzes sind nicht direkt nach der Stadt Calw benannt, sondern nach dem aus ihr stammenden Bürgermeister Melchior Metzger († 1563), der unter dem Namen Calwer bekannt war, und dessen Sohn, Georg Calwer († 1618).[3]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Große Kreisstadt Calw auf Wikipedia.
  2. Landkreis Calw auf Wikipedia.
  3. Adressbuch Tübingen von 1977.