Breuning-Glocke

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Die Breuning-Glocke ist eine der ältesten Glocken in der Stiftskirche. Sie wurde im Jahr 1469 gegossen.

Sie trägt folgende Inschrift: "Des Blitzes Strahlen sende Cirillius, Diener Christi, fern von uns, damit sie uns nicht versehren um des Todes Christi willen".

Damit wollte man das Wetter gnädig stimmen und Blitz und Gefahr abwenden - deswegen wird die Glocke auch Wetterglocke genannt. [1]

Name[Bearbeiten]

Der Namensgeber Vogt Konrad Breuning hat die Glocke gestiftet, angeblich aus Dank, nachdem er sich im Schönbuch verirrt hatte und durch Glockenklang auf den richtigen Weg gebracht worden war. Ein großes, aber auch durchtriebenes Geschenk. In seiner Stiftungsauflage steht, die Glocke müsse jeden Morgen und jeden Abend geläutet werden. Andernfalls gehe sie in den Besitz der (katholischen) Rottenburger. Es ist nicht klar, ob die Rottenburger seit 539 Jahren jemand nach Tübingen schicken, der das täglich überprüft.[2] Nicht überliefert ist auch, was den Stifter zu dieser Gemeinheit bewog. Wollte er Streit provozieren?[1]

Quellen[Bearbeiten]