Entwicklungsfläche Europaplatz

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Das Baufeld im September 2024 als Abstellfläche
Die Entwicklungsfläche im Februar 2026
Blick in Richtung Anlagenpark im Februar 2026
Luftaufnahme 2018 vor dem teilweisen Umbau des Europaplatzes: Das übrig gebliebene Baufeld betrifft den Teil des Platzes hier links im Bild.
2020 vor dem Umbau des Omnibusbahnhofs: die sogenannte "Asphalt-Wüste"

Mit der Umgestaltung des alten Busbahnhofs ZOB am Europaplatz wurde auch eine ca. 6000 m² große Entwicklungsfläche - auch Baufeld genannt - gewonnen. Vorläufig wird der Platz als Aufenthalts- und Aktionsfläche genutzt.

Mögliche Nutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen eines digitalen Beteiligungsformats konnten im letzten Quartal des Jahres 2023 Gestaltungsvorschläge für diese städtische "Entwicklungsfläche" - als Ideensammlung eingereicht werden. Danach waren Vorschläge nicht mehr möglich.

Die Stadtverwaltung hat die möglichen Nutzungen und städtebauliche Lösungen zu 8 Varianten zusammengefasst, deren Vorteile und Nachteile auf der städtischen Seite aufgelistet werden. Die anschauliche Präsentation vom 18. März 2025 sowie die Vorlagen stehen zum Download zur Verfügung.

Die BI Stadtpark Europaplatz setzt sich seit 2024 gegen eine Bebauung und für einen Stadtpark ein, siehe Artikel vom 7. Juli 2025 im Tagblatt.[1] Auch hat die BI eine Petition gegen den Verkauf des Geländes gestartet.[2]

Am 9. Juli 2025 fand im Museum eine öffentliche Vorstellung und Erläuterung der 8 Varianten durch Baubürgermeister Soehlke und Kollegen statt. Die kontroverse Debatte verdichtete sich auf nur 2 Alternativen: Teilbebauung (Verwaltungsvorschlag) und gänzliche Grünfläche (BI Stadtpark). Andere Varianten wurden von der Verwaltung schnell verworfen.[3] Bereits 2 Wochen später, am 24. Juli 2025, wurde eine Vorentscheidung im Gemeinderat herbeigeführt, bei der sich eine große Mehrheit der anwesenden Gemeinderatsmitglieder für den von der Verwaltung favorisierten Vorschlag einer Bebauung entschied. Vier bis fünf Baukörper mit 4,5 bis sieben Geschossen könnten dort entstehen. Für die Fläche ist eine Mischung von 50 % Bebauung und 50 % Grünfläche geplant. Dieses Verhältnis könne aber noch variieren. [4]

Im August 2025 regte Baubürgermeister Cord Soehlke eine Ideensammlung und einen Konzeptwettbewerb für mögliche Bauten & Nutzungen hier an - analog der Parzellenvergabepraxis in vielen Baugebieten seit den 1990ern.[5]

Begleitforum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Anfang 2026 richtet die Stadt Tübingen ein Begleitforum für das Baufeld mit 20 bis 30 Teilnehmern ein. Dabei sollen neben Interessenvertretungen aus der Stadtgesellschaft auch sechs zufällig ausgewählte Bürger Teil des Begleitforums sein. Der städtebauliche Wettbewerb, die weiteren Planungen und auch die Vergabe der Grundstücke sollen dort diskutiert werden. Geleitet wird das Forum von Baubürgermeister Cord Soehlke und der Projektleiterin für den Europaplatz, Dr. Katrin Korth. In einem Zeitraum von rund zwei Jahren soll das Forum drei bis vier Mal im Jahr zusammenkommen. Am 3. März 2026 wird die erste Sitzung stattfinden.[6]

Raum für die Debatte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da es sich um einen sehr zentralen Ort & Raum der Stadt handelt, geht es um viel:

  • den "ersten Eindruck von Tübingen", die Eingangssituation für Tübingen-Besucher, die am Bahnhof ankommen,
  • mögliche Filet Bauplätze - viel zentraler geht's kaum.
  • bebauen oder freihalten, multifunktionale leere oder Stadtgrün bzw. "tiny forest"

Hier ist Raum für Meinungen und Kommentare:

Erste Meinungsbekundungen finden sich bereits auf der Diskussionsseite unter "Meinung".

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Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]