Am Kleinen Ämmerle

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Am Kleinen Ämmerle in Tübingen Blickrichtung Osten 2019.jpg
living_street
OberflächeAsphalt
Beleuchtetja
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Blickrichtung Osten
Am Kleinen Ämmerle: Im Hintergrund dieser historischen Aufnahme kehrt eine Frau mit einem Reisigbesen die Gass'. Im Vordergrund unterhält sich der Gôg Ernst Kürner mit der Zeitungsausträgerin Anna Haug.[1]
Alter Blick in die Gasse von der entgegengesetzten Seite

Die Gasse Am Kleinen Ämmerle beginnt in der Tübinger Unterstadt, der sogenannten Gôgei bei der Schmiedtorstraße und endet bei der Seelhausgasse. Benannt ist sie nach einem Nebenarm des Ammerkanals, der am Haagtor innerhalb der Stadt abzweigte, durch die Straßen Seelhausgasse, Am Kleinen Ämmerle und Bachgasse verlief und durch das sogenannte "Drecktörle" östlich der Langen Gasse wieder aus der Stadt nach außen geleitet wurde.

Bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde jeden Samstag eine Schleuse am Haagtor geöffnet, so dass das Wasser des Ammerkanals eine Stunde durch die Unterstadt laufen und zur Straßenreinigung benutzt werden konnte. So idyllisch die kleinen Häuser dort aussahen, so war das Leben in diesen Gassen bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts von bitterer Armut geprägt.


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Weblinks[Bearbeiten]


Quellen[Bearbeiten]

  1. Das waren noch Zeiten ... als die Tübinger Unterstadt (Gogei) ihren eigenen Abwasserkanal hatte. Alte Ansichten aus dem Kreis Tübingen. Schwäbisches Tagblatt.