Alleenbrücke

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Die bestehende ca. 90 m lange Alleenbrücke wurde von 1952-1953 erbaut und überquert zum einen den Neckar (nördliche Hälfte) nahe am Wildermuth-Denkmal auf der Alleeninsel (Neckarinsel), zum anderen den Neckarkanal.

Ansichtskarte von ca. 1892 mit dem Hirschauer Steg
Blick auf Alleenbrücke und Gaststätte Zur Pfalz (ca. 1910). Oben Igelhaus und Derendingerhaus.
Blick von der Brücke auf Neckar und Schloss (1917)
Ansicht der ehemaligen Steinbrücke vor 1945
Ansicht der heutigen Brücke von unten. Man erkennt die schlanken Dimensionen der Betonscheiben.

Vorgängerbrücken[Bearbeiten]

Bereits 1508 wurde an dieser Stelle der Hirschauer Steg errichtet.[1] 1826 beschließt der Gemeinderat die Fahrbarmachung des Hirschauer Steges. [2] 1896 wird dieser durch die steinerne Alleenbrücke ersetzt. Im selben Jahr wurde im spitzen Winkel zur Alten Lindenallee und etwa parallel zum Neckarufer der vordere, östliche Teil der sogenannten "Jungen Lindenallee" angelegt, der 1952 zum 100. Todestag von Turnvater Jahn der Name "Jahnallee" gegeben wurde.

Kurz vor Ende des 2. Weltkriegs wurde sie mit anderen Tübinger Brücken gesprengt.
Der Mittelpfeiler der 1952 erbauten neuen Brücke steht zwischen den Bögen auf der Alleeninsel. Die Brücke ist die nördliche Verlängerung der Derendinger Allee und erreicht am nördlichen Ende die Straße Neckarhalde an deren niedrigstem Punkt. Jede Brücke besteht aus zwei 4 m breiten und nur 20 cm hohen Polygonalbogen, die einen Abstand von 3,5 m zueinander haben. Die Fahrbahn ist über schmale Betonscheiben aufgeständert, die am Kopf miteinander verbunden sind. Länge 90 m, Weiten 2 x 31,1 m, Breite 14 m, Höhe 7,6 m. [3]

Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Auf der Brücke startet alljährlich das Tübinger Entenrennen.
  • In der Nacht von Sylvester auf Neujahr besteht in der Altstadt von Tübingen ein Verbot für das Zünden von Feuerwerkskörpern. Die Alleenbrücke ist eine Grenzlinie des Gebietes. Siehe dazu auch die offizielle Karte im Flyer zur Feuerwerksverbotszone.

Weitere Bilder[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Tübinger Stadtchronik ab 1500
  2. Tübinger Stadtchronik ab 1825
  3. Brücken von Tübingen bis zur Filsmündung in Plochingen www.karl-gotsch.de

So siehts der Schwan[Bearbeiten]