Ökomobil

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Das Ökomobil in Tübingen ist ein "rollendes Naturschutzlabor" des Regierungspräsidiums.[1]

Das Tübinger Ökomobil ist seit 1987 unterwegs und war damit das erste Umweltmobil Deutschlands und damit Pionier in der mobilen Umweltbildung.

Es gibt aktuell vier Ökomobile in Baden-Württemberg. In diesen finden zusammen insgesamt über 500 Veranstaltungen mit mehr als 15.000 Teilnehmer*innen statt.

Ziele und Zielgruppen

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Gemäß dem Motto "Natur erleben, kennen lernen, schützen" fördert das Ökomobil Umweltbildung durch praktische Naturbegegnungen. Zielgruppen sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Schulen, Kindergärten, Vereinen und nicht-kommerziellen Gruppen.[2]

1987 startete ein umgebauter LKW in Tübingen als bundesweit erstes Ökomobil. Später folgen die Ökomobile in den Regierungsbezirken Karlsruhe (1989), Stuttgart (1992) und Freiburg (1993).

2017 feierte das Tübinger Ökomobil sein 30-jähriges Jubiläum. Es gab zu diesem Anlass eine Jubiläums­tour aller vier Ökomobile quer durch Baden‑Württemberg. Das Ökomobil als Institution erreichte in den letzten 30 Jahren in 12.000 Veranstaltungen mehr als 400.000 Teilnehmer*innen insgesamt.

Regierungspräsident Klaus Tappeser sagte zum Tourauftakt, der in Bebenhausen stattfand: "Die Ökomobile leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt. Sie machen die Natur mit all ihren Lebewesen für Kinder und Jugendliche erlebbar. Und nur was man kennt und schätzt, möchte man auch schützen. Ich freue mich daher sehr darüber, dass die Nachfrage nach diesem besonderen Bildungsangebot stetig ansteigt."[3]

Das Ökomobil Tübingen ist mit einer Vielzahl moderner Geräte ausgestattet, die eine praxisnahe Umweltbildung ermöglichen. Zum technischen Inventar gehören unter anderem Stereomikroskope, Ferngläser, Bestimmungsbücher sowie Instrumente zur Untersuchung von Boden und Gewässer. Eine Video-Projektionsanlage unterstützt die Vermittlung von Inhalten visuell, während eine integrierte Solarstromversorgung den autarken Betrieb des Fahrzeugs gewährleistet.

Der Innenraum des Ökomobils ist funktional gestaltet, beheizbar und bietet Platz für sechs Arbeitstische, an denen bis zu 24 Personen gleichzeitig arbeiten können. [4]

Inhaltlich befasst sich das Ökomobil mit einer breiten Palette naturschutzrelevanter Themen. Dazu gehören beispielsweise Lebensraumanalysen in verschiedenen Biotopen wie Wiese, Wald oder Tümpel. Darüber hinaus stehen bestimmte Artengruppen im Fokus, etwa Vögel, Amphibien, Insekten, Bäume und Frühjahrsblüher. Ergänzend werden auch Aspekte europäischer Schutzprogramme wie Natura 2000 oder das LIFE-Programm behandelt.[5]

Kurzvorstellung Ökomobil (via Youtube):

Ablauf einer Veranstaltung

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Die Einsatzsaison des Ökomobils reicht von März bis Anfang November.

Eine typische Veranstaltung dauert etwa 3 bis 3,5 Stunden und umfasst sowohl praktische Naturerkundungen im Freien als auch vertiefende Untersuchungen im Fahrzeug.

Für die Anfahrt des Ökomobils müssen die einladenden Gruppen einen geeigneten Standort sowie eine passende Zufahrt organisieren. [6]

Freiwilligendienst beim Ökomobil (FÖJ)

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Vorstellung der Einsatzstelle (via Youtube):

https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/oekomobil-tuebingen