Wendelsheim

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Wendelsheim, Blick vom Pfaffenberg
Straße von Wendelsheim nach Wurmlingen, bis heute nicht "ausgebaut". Hinten die Schwäbische Alb.
Straßenschild der Deutschen Alleenstraße in Wendelsheim

Wendelsheim ist ein Stadtteil von Rottenburg westlich von Wurmlingen.


Geschichte

Auf einer flachen Anhöhe zwischen dem Ammer- und Neckartal liegt das um 1180 („Winolfhein“) erstmals genannte Dorf, das im 12. Jahrhundert den Pfalzgrafen von Tübingen gehörte. Von diesen kam es bald an die Grafen von Hohenberg, die auf der nordöstlichen, über dem Dorf gelegenen „Ebene“ Gericht hielten. Dieses Landgericht wurde 1378 mit kaiserlicher Bewilligung in die Stadt Rottenburg verlegt. Mit der Grafschaft Hohenberg kam das Dorf 1381 an Österreich, 1805 an Württemberg (Oberamt Rottenburg, 1938 Kreis Tübingen). Der Ort wurde bis 1762, als Österreich nach wechselnder Besitzfolge die stark zersplitterten Herrschaftsrechte an sich zog, an verschiedene Adelsfamilien als Lehen ausgegeben: an die Amman (1389), später an die Färber und an die Eicher, die sich beide nach Wendelsheim nannten, an die Herren von Suntheim gen. Ufenloch (1488), deren Eigengut im 16. Jahrhundert zum Ritterkanton Neckar-Schwarzwald gehörte.

Am 1. Februar 1972 wurde Wendelsheim in die Stadt Rottenburg am Neckar eingegliedert und hat heute ca. 1640 Einwohner. [1]


Besonderheiten

  • Märchensee am Pfaffenberg, Naturdenkmal
  • Kath. Dorfpfarrkirche St. Katharina: Chor mit Wandmalereien, um 1400 (an der Stelle der ehemaligen Burg Wendelsheim), neugotische Umgestaltung 1895
  • Die Deutsche Alleenstraße führt durch Wendelsheim.
  • Eine Römerstraße verlief von Wendelsheim zum nördlichen Wurmlingen. Der heutige Feldweg heißt noch so.


Weitere Bilder

Quellen