Stadtmauer: Unterschied zwischen den Versionen

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(Der Grund für die kleine Einbuchtung an der nordwestlichen Ecke könnten die beiden alten Turmfundamente sein)
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Verlauf der Stadtmauer mit ihren Tortürmen, wie sie zum größten Teil noch im Katasterplan von 1819 zu sehen ist. Der Grund für die kleine Einbuchtung an der nordwestlichen Ecke ist bis heute nicht geklärt. Der (eingezeichneten) ''Hauptmauer'' vorgelagert war, außer im Osten (am engen Mühlgraben) und am Schlossberghang, noch eine niedrigere ''Zwingermauer'', z.B. am Neckar mit drei Rundtürmen, dem "Diebsturm" am [[Hirschauer Tor]], dem späteren [[Hölderlinturm]] und dem Turm am heutigen Eckhaus an der [[Neckarbrücke]]. Nach Süden durchbrochen war die Stadtmauer schon früh durch das Kloster/Ev. Stift, das selber auf einer starken Mauer sitzt.  
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Verlauf der Stadtmauer mit ihren Tortürmen, wie sie zum größten Teil noch im Katasterplan von 1819 zu sehen ist. Der (eingezeichneten) '''Hauptmauer''' vorgelagert war, außer im Osten (am engen Mühlgraben) und am Schlossberghang, noch eine niedrigere '''Zwingermauer''', z.B. am Neckar mit drei Rundtürmen, dem "Diebsturm" am [[Hirschauer Tor]], dem späteren [[Hölderlinturm]] und dem Turm am heutigen [[Eckhaus am Neckartor]]. Nach Süden durchbrochen war die Stadtmauer schon früh durch das Kloster/[[Evangelisches Stift|Ev. Stift]], das selber auf einer starken Mauer sitzt. Der Grund für die kleine Einbuchtung an der nordwestlichen Ecke ist bis heute nicht geklärt.  
  
  
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[[Datei:Katasterplan_Tuebingen_1819.png|thumb|220px|Katasterplan 1819]]
 
[[Datei:Katasterplan_Tuebingen_1819.png|thumb|220px|Katasterplan 1819]]
 
Vgl. Katasterplan 1819 (siehe rechts, bzw.: [http://www.tuebingen.de/1560_26855.html PDF]).
 
 
 
 
  
  
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Vgl. Katasterplan 1819 (siehe rechts, bzw. vergrößerbar: [File:Stadtplan Tübingen 1819.png PNG]).
  
 
== Weblinks ==
 
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Version vom 1. März 2012, 21:32 Uhr

Die Stadtmauer aus dem Mittelalter ist in Tübingen nur noch in Teilen erhalten - sie zog sich um die Altstadt, so auch zum Neckar hin.

Tübingen 1643 von Süden, Kupferstich von Merian. Die doppelte Stadtmauer ist gut zu erkennen. An die große Mauer sind schon damals viele Häuser angebaut. Die niedrigere mit den Türmchen verläuft davor.
Stadtmauer von Norden in einer Radierung von J. Pfister um 1620

Sie wurde in einer Urkunde von 1262 erstmals erwähnt. Es wird vermutet, dass die erste Mauer im Norden am Ammerkanal endete, bevor nördlich davon die Unterstadt entstand und mit einbezogen wurde. Sie hatte fünf Stadttore. Anfang des 19. Jahrhunderts war die Notwendigkeit einer Stadtmauer nicht mehr gegeben, und sie wurde, zusammen mit allen Toren, in den 1820er und -30er Jahren größtenteils abgetragen. Teile der Mauer blieben vor allem dort erhalten, wo sie als Wände von angebauten Häusern dienten, wie nördlich des Haagtores (Im Zwinger), entlang der Neckarseite und beim Markt am Nonnenhaus, außerdem an den Hängen zum Schloss. Ein vollständiger Abschnitt mit vier Schießscharten steht noch am südlichen Ende der Mühlstraße. Weitere Reste sind innerhalb der Neuen Silcherschule zu sehen.

Verlauf


Der Diebsturm in der Neckarhalde war früher wesentlich höher

Verlauf der Stadtmauer mit ihren Tortürmen, wie sie zum größten Teil noch im Katasterplan von 1819 zu sehen ist. Der (eingezeichneten) Hauptmauer vorgelagert war, außer im Osten (am engen Mühlgraben) und am Schlossberghang, noch eine niedrigere Zwingermauer, z.B. am Neckar mit drei Rundtürmen, dem "Diebsturm" am Hirschauer Tor, dem späteren Hölderlinturm und dem Turm am heutigen Eckhaus am Neckartor. Nach Süden durchbrochen war die Stadtmauer schon früh durch das Kloster/Ev. Stift, das selber auf einer starken Mauer sitzt. Der Grund für die kleine Einbuchtung an der nordwestlichen Ecke ist bis heute nicht geklärt.


Katasterplan 1819


Vgl. Katasterplan 1819 (siehe rechts, bzw. vergrößerbar: [File:Stadtplan Tübingen 1819.png PNG]).

Weblinks