Indianersteg

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Indianersteg (Tübingen).jpg
Buckelbrücke
MaterialBeton
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Der Indianersteg in seiner Ausführung nach der Neckarregulierung (um 1911) bis 1945.
Der eiserne Vorgängerbau an der selben Stelle um 1900

Indianersteg ist der Name für die Fußgängerbrücke vom Uhlanddenkmal auf dem Platz der Stadt Monthey zur Platanenallee. Eine Beton-Bogenbrücke wurde 1911 erbaut[1]. Wie alle Neckarbrücken außer der Eberhardsbrücke wurde sie kurz vor Kriegsende 1945 von der sich zurückziehenden Wehrmacht zerstört. Die Wiederherstellung in einfacherer Form erfolgte erst einige Jahre nach dem Krieg. Das Geländer ist in Smaragdgrün gestrichen.


Geschichte und Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Indianersteg kommt von dem hölzernen Vorgängerbau auf dem Kinder gerne Indianer spielten. Der Name wird in einem Unfallbericht von 1871 erstmals erwähnt. Der ursprünglich hölzerne Steg wurde 1863 errichtet und später durch eine Fachwerkträgerbrücke aus Eisen ersetzt. Dieser musste dann wegen der Neckarkorrektur um 1912 einer weiter gespannten Brücke weichen[2]. Die dann erbaute Brücke wurde am Ende des 2. Weltkrieges zerstört. Wir sehen daher heute die vierte Brücke an dieser Stelle.

Die angebliche Umbenennung der Brücke am 9. Dezember 2016 in Pons Ilonae ist eine Falschmeldung.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stadtchronik 1911
  2. "Das Tübinger Stadtbild im Wandel", Stadt Tübingen • Kulturamt (1994), S.78, ISBN 3-910090-11-7


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]