Uhlandhalle
Spielhalle Uhlandstraße | |
|---|---|
| Sportzentrum | |
| Adresse | Uhlandstraße 28 72072 Tübingen |
Die Uhlandhalle, gelegentlich auch als Sporthalle Uhlandstraße bezeichnet, liegt in der Uhlandstraße zwischen dem Uhland-Gymnasium und dem Kepler-Gymnasium.
Nutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die Uhlandhalle wird hauptsächlich für den Sportunterricht der umliegenden drei Gymnasien genutzt. Sie kann in drei Felder unterteilt werden und deckt den Bedarf von 150 Schulsportstunden pro Woche ab. Außerdem finden hier Wettkampfveranstaltungen statt.[1]
Die Spielfelder der Halle sind groß genug für Wettkampfsport in höheren Ligen. Außerdem ist die Halle hoch genug und sie verfügt über eine Zuschauertribüne.[1]
Bis zum Bundesliga-Aufstieg 2004 fanden hier die Heimspiele der Tigers Tübingen statt. Heute werden in der Uhlandhalle kleinere Sportveranstaltungen ausgetragen, so zum Beispiel die Spiele der Basketball-Regionalligamannschaft des SV 03 Tübingen.
Zustand und potentieller Neubau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Da die Uhlandhalle marode ist, steht ein Abriss und Neubau der Halle zur Debatte. Das Dach ist undicht, sodass die Halle zuletzt im Winter, sowie bei Starkregen und Frost nicht genutzt werden konnte. Ausweichmöglichkeiten für Wettkämpfe sind die Paul-Horn-Arena, die Hermann-Hepper-Halle, die Turnhalle Feuerhägle und die Sporthalle der Geschwister-Scholl-Schule, auch wenn in diesen Hallen wenig oder kein Platz für Zuschauer ist. Außerdem muss damit gerechnet werden, dass bei einem Abriss und einem Neubau Schulsportstunden ausfallen. Auch Sportvereine, die die Halle nutzen, müssten dann ausweichen.
Finanzierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Im Januar 2026 wird ein Antrag im Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Sportstätten" gestellt, über das der Bund bis zu 45 Prozent der förderfähigen Kosten übernimmt, jedoch maximal acht Millionen Euro. Außerdem zieht Oberbürgermeister Boris Palmer in Betracht, das Geld aus dem "Sondervermögen" des Bundes, aus dem die Stadt Tübingen zehn Jahre lang jedes Jahr fünf Millionen erhält, in die Uhlandhalle und in die ebenfalls marode Mehrzweckhalle Hirschau zu investieren.[1]