Spitzberg

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Blick aus dem Flieger auf den Spitzberg von Westen - vorne die Wurmlinger Kapelle
Der Spitzberg von Süd-Westen (zwischen Rottenburg und Wurmlingen). Links auf dem Bergrücken die Wurmlinger Kapelle
Blick auf den verschneiten Spitzberg bei Hirschau von der W. Kapelle aus

Der Spitzberg ist ein langgezogener, bewaldeter und bis zu 474,4 m hoher Bergrücken zwischen Tübinger Altstadt und Wurmlingen und zwischen Ammertal und Neckartal. Am Ostrand des Spitzbergs liegt das Tübinger Schloss, am Westrand erhebt sich nach einem kleinen Sattel der kegelförmige Wurmlinger Kapellenberg mit der bekannten Wurmlinger Kapelle.

Der gesamte Berg ist ein Landschaftsschutzgebiet. Auf der Südseite befinden sich in früheren Weinbauhängen die Naturschutzgebiete Hirschauer Berg und Spitzberg-Ödenburg (Beschreibungen beim Schwäbischen Heimatbund). An das letztere schließt sich seit 2008 das neue Waldschutzgebiet Spitzberg (Bann- und Schonwald) zwischen Sommerweg, Sandstich und Tiefenbach an (Wochenblatt-Bericht "Neuer Urwald von morgen").

Auf dem Spitzberg wurden mit die ältesten menschlichen Siedlungsspuren auf Tübinger Gebiet entdeckt (Artefakte, ca. 12 000 v. Chr.).

Von 1885 bis 1908 stand auf dem höchsten Punkt, dem Buß, ein hölzerner Waldturm.[1]


Name[Bearbeiten]

Da der Berg ja nicht "spitz" ist, fragt man sich zunächst, woher der Name kommt. Spitzberg im engeren Sinn heißt ein Bergvorsprung im Südosten, der vom Tal aus spitz aussieht (und auf dem sich die alte Ödenburg befand). Dessen Name ist auf den ganzen Höhenzug übergegangen. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts war der allgemeine Name aber noch "Ammerberg". Davon zeugt auch der Name "Ammersteige" am Südhang des Bergs.[2]

Siehe auch[Bearbeiten]

Wanderwege am Spitzberg

Weblinks, Quellen[Bearbeiten]

  1. Stadtchronik ab 1875
  2. Günter Schmid: Der Spitzberg bei Tübingen. Die Natur- und Landschaftsschutzgebiete Baden-Württembergs, Bd. 3. Ludwigsburg 1966


So sehen es Spitzberg-Adler bei Hochflug[Bearbeiten]