Islam
In Tübingen leben schätzungsweise zwischen 5.000 und 6.000 Menschen muslimischen Glaubens, was etwa 5,5 bis 6,5 % der Gesamtbevölkerung entspricht.[1]
Zu den wichtigsten Ritualen des Islam gehört der Fastenmonat Ramadan - der Verein Dialog und Bildung Tübingen e.V. feiert dessen Ende mit einem festlichen Fastenbrechen im Schlatterhaus.
Es existieren zwei Moscheen in Tübingen. Zum einen die IGMG in der Reutlinger Straße 32, zum anderen die im März 2023 eröffnete DITIB-Moschee, Beim Kupferhammer 5, in der Weststadt. Die Moschee im Gebäude des Türkischen Vereins Am Stadtgraben 17 ist nicht mehr existent.[2]
Das Tübinger Islamische Kultur- und Begegnungszentrum liegt im Philosophenweg auf der Wanne.
Zentrum für Islamische Theologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Seit dem Wintersemester 2011/2012 gibt es das Zentrum für Islamische Theologie, das zur Universität Tübingen gehört. Es befand sich zunächst in der Villa Köstlin in der Rümelinstraße 27 gegenüber dem Alten Botanischen Garten. 2024 erfolgte der Umzug in einen größeren Neubau in der Liebermeisterstraße 18.
Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
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📊 Hintergrunddaten zur Berechnung:
Da es keine offiziellen Zahlen zur Religionszugehörigkeit auf kommunaler Ebene gibt, beruhen diese Angaben auf statistischen Hochrechnungen basierend auf bundesweiten Daten. In Tübingen beeinflussen Studierende, internationale Forschende und Familien mit Migrationsgeschichte den Anteil leicht nach oben. Gesamtbevölkerung der Stadt: 91.594 Personen mit Hauptwohnsitz (Stand: November 2025). Muslimischer Bevölkerungsanteil in Deutschland: ca. 6,6 %. Hochrechnung für Tübingen: 6,6 % von 91.594 = ca. 6.050 Personen. - ↑ Schwäbisches Tagblatt am 03.04.2023: Neue Räume für die Tübinger DITIB-Moschee: Gebete und Playstation-Abende (€)