Fischfang

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Angler auf der Tübinger Neckarinsel
Fischfang mit einem Schleppnetz unterhalb der Neckarbrücke um 1600
Ehemaliges Fachgeschäft für Angelgeräte in der Neckargasse
Bilder bei FlickR zum Thema Tübingen & Angler:

Fischfang wird in Tübingen vor allem durch die Ausübung des Angelsports - das so genannte Angelfischen - betrieben.

Regierungsspräsidium Tübingen[Bearbeiten]

Das Referart 33 des Regierungspräsidiums Tübingen kümmert sich um das Fischereiwesen und leistet seinen Beitrag zur Erhaltung und Verbesserung der Lebensräume für Fische, z. B. durch Fischtreppen, zur Vermeidung einer Überfischung der heimischen Gewässer sowie der Sicherung nachhaltiger Erträge.[1] Insbesondere für die Elektrofischerei und Kormoranbeobachtung und -vergrämung gibt es auf der Webseite des Regierungsspräsidiums spezielle Formulare (siehe Weblinks).

Kreisfischereiverein Tübingen e.V.[Bearbeiten]

Der Kreisfischereiverein Tübingen wurde bereits 1886 gegründet und ist damit einer der ältesten Fischereivereine Deutschlands. Er hat heute mehr als 900 Mitglieder und befasst sich mit der Beaufsichtigung, Bewirtschaftung und Pflege von städtischen Gewässern. Er überwacht beispielsweise deren Wasserqualität und kümmert sich um den darin lebenden Fisch- und Wasserpflanzen-Bestand.

Die Vereins-Chronik beschreibt, dass der Verein bereits im Gründungsjahr Pachtverträge für Tübingens Gewässer abschloss "... mit dem Ziel die Fischzucht im Neckar und seinen Nebenflüssen in hiesiger Gegend zu heben, da die Flussgebiete, welche bisher von drei Personen gemeinschaftlich gepachtet waren, z. Zt. eine bedauernswerte Armut an Fische zeigen, da die Pächter natürlich möglichst großen Nutzen aus dem Pachtobjekt zu gewinnen suchten und unter diesen Umständen an eine Hegung der Fische nicht zu denken war".

Geschichte[Bearbeiten]

Das Fischen in der Ammer war bereits im 15. Jahrhundert durch eine Fischenz lizensiert. Die Familie des Burkhard von Hölnstein verkaufte an Adelheid Kaib, die Hausfrau des Aberlin von Hailfingen, ihre Fischenz an der Ammer, welche von der Furt ob Jesingen bis gegen Schwärzloch ging, um 23 Goldgulden.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]