A.V. Albertus Magnus

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Albertus Magnus, Fresko (1352) in Treviso (Italien)

Die Akademische Verbindung Albertus Magnus ist eine katholische Studentenverbindung im Wilhelmsstift. Dort gründete sie sich im Jahr 1958. Unter dem Motto „Deo et amico“ (für Gott und den Freund) finden sich hier Studierende aller Fakultäten zusammen.

Es gab als Vorläufer sechs im 19. Jahrhundert gegründete katholische Konviktsverbindungen, die größtenteils gleichzeitig existierten. Die 1840 gegründete Danubia gehört zu den frühesten deutschen konfessionellen Studentenverbindungen. Ihr folgten 1848 die Theologengesellschaften Herzynia, Arminia und Staufia, 1866 Allemannia, sowie 1870 Guelfia. Davon bestanden bis zu ihrer Zwangsauflösung 1936 die Danubia, Herzynia und Guelfia. [1]

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde darüber nachgedacht, die alten vorkrieglichen Verbindungen zu reaktivieren, was aber an Vorbehalten des Bistums und der Hausleitung scheiterte. Erst mit Hilfe des ehemaligen Direktors des Wilhelmsstifts und späteren Weihbischofs Wilhelm Sedlmeier gelang es am 30. Mai 1958, die Tradition der Konviktsverbindungen fortzusetzen. Es gründete sich die siebte Theologengesellschaft, die sich nach dem Schutzpatron der Studierenden, dem Heiligen Albert dem Großen, benannte. Zunächst war die AV Albertus Magnus, wie ihre Vorgänger, nur für die Diözesantheologen des Wilhelmsstifts bestimmt. Mit der Lockerung der Regeln und der Öffnung des Wilhelmsstifts nach außen in den 1960/1970er Jahren wurden auch katholische Laientheologen zugelassen, Mitte der 1990er schließlich auch Studentinnen. Heute ist die AV Albertus Magnus eine gemischte katholische Studentenverbindung für Studenten aller Fachrichtungen, hat ihren Sitz aber weiterhin am Wilhelmsstift. Im Gegensatz zu den Konviktsverbindungen vor 1936 finden die Kneipen und Kommerse nun auch im Wilhelmsstift statt. [2]

Gebhard Fürst, der ehemalige Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, ist ein Mitglied.



Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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