1998

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Was geschah 1998 (mit Bedeutung für Tübingen)?


  • 15. Mai: Der Tübinger Schlachthof (erbaut 1893) wird geschlossen.[1]
  • 18. Mai: Die Fundamente der 1938 zerstörten Synagoge werden in der Gartenstraße bei Bauarbeiten für ein Mehrfamilienhaus entdeckt und später freigelegt. Es folgt ein Streit wegen des Erhaltes.[1]
  • 11. August: "Ozon-Alarm im ganzen Land. Das Umweltministerium in Stuttgart erlässt ein eingeschränktes Fahrverbot. Die Bevölkerung ist aufgefordert, das Auto zu Hause zu lassen und statt dessen öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Auch in Tübingen erreicht die Belastung der Atemluft mit 264 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter einen bislang nicht erreichten Spitzenwert. Im Stadtbus werden erstmals verbilligte „Ozon-Tickets“ verkauft."[2]
  • 28. September: "Der Gemeinderat beschließt, dem kurzen Wegstück neben der ehemaligen Synagoge in der Gartenstraße den Namen Synagogenplatz zu geben."[2]
  • Im Oktober wurden die seit dem 15. Januar 1981 jahrelang sichtbaren roten und grünen Farbbeutel-Kleckse von der historischen Zierfassade der Rathausfront entfernt.
  • 5. November: "Die Öffentlichkeit erfährt von den Plänen der Tübinger Traditionsfirma Wurster & Dietz, gegründet 1867, die ihren Standort in Derendingen aufgeben und das vier Hektar große Firmengelände verkaufen will."[2]. Dort entsteht dann bis 2009 das Mühlenviertel.
  • 8. November: "Tübinger Oberbürgermeisterwahl. Beim ersten Wahlgang erhalten Wolf-Dieter Hasenclever (GRÜNE) 28,0 Prozent, Brigitte Russ-Scherer (SPD) 26,6 Prozent, Rainer Klink (UFW) 17,6 Prozent und Bernhard Freisler (CDU) 15,6 Prozent der Stimmen. Weitere fünf Mitbewerber erhalten nur kleinere Prozentanteile: Joachim Gellert 5,5 Prozent, Rüdiger Neumann 4,0 Prozent, Kai Schreiber 1,5 Prozent, Henning Zierock 0,8 Prozent und Florian Burlafinger 0,2 Prozent. Die Wahlbeteiligung liegt bei 52,3 Prozent."[2]
  • 29. November: "Tübinger Oberbürgermeisterwahl. Im zweiten Wahlgang wird Brigitte Russ-Scherer (SPD) mit 40,45 Prozent der Stimmen auf acht Jahre zur Oberbürgermeisterin gewählt. Wolf-Dieter Hasenclever (GRÜNE) erhält 37,22 Prozent und Rainer Klink (UFW) 21,46 Prozent. Vier Bewerber sind bei der Neuwahl nicht mehr angetreten."[2]
  • 15. Dezember: "Festlicher Abschied für Oberbürgermeister Dr. Eugen Schmid, dessen Amtszeit nach 24 Jahren am 2. Januar 1999 endet. Mit dem Ausscheiden verbunden ist seine Ernennung zum Tübinger Ehrenbürger."[2]

Links[Bearbeiten]

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Ereignisse im Jahr 1998[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 www.tuebingen.de/25_2674.html
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 www.tuebingen.de/formulardownload/verwaltungsbericht_internet.pdf