Löwen: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 21. Februar 2012, 00:19 Uhr

Das Aushängeschild des ehemaligen Löwen-Kinos
Ein Löwe auf einem Grab in der Stiftskirche
Raubkatze auf Sarkophagdeckel im MUT auf dem Schloss
Löwe von Jean-Baptiste Oudry, 1752, Öl auf Leinwand, 307 x 258 cm, Temporäre Leihgabe des Staatlichen Museum Schwerin an die Kunsthalle
Zwei Löwen vor dem Kowloon China Restaurant in Lustnau
Reuchlinscher Löwe. Bursagasse 4.

Es gibt in Tübingen sehr viel mehr Löwen als man gemeinhin denkt - allerdings sind die meisten aus Stein:

  • Reuchlin-Löwe, Steinplastik eines liegenden Löwen mit der Aufschrift Reuchlin und der Jahreszahl 1522 an der Bursagasse 4[1] - (seit 2010 als Kopie, Original im Stadtmuseum, Entstehungszeit nicht gesichert, Jahreszahl erst vor 100 Jahren angebracht)[2]
  • Das Löwen-Kino in der Kornhausstraße 5 in der Altstadt ist seit einigen Jahren leider nicht mehr als Kino aktiv. Aber sein Aushängeschild existiert nach wie vor.
  • Das Gasthaus Löwen in der Kingersheimer Str. 18 in Hirschau.
  • Der Historiker Heinz Löwe (* 1913 in Berlin-Spandau; † 1991 in Tübingen) lehrte von 1961 bis 1978 in Tübingen als Professor für Mittlere und Neuere Geschichte.
  • Der nur 8,8cm große Löwe aus Mammutelfenbein im Museum der Universität (MUT) auf dem Schloss ist sicherlich der älteste Löwe in Tübingen.[3]
  • Der heilige Hieronymus im Württemberger/Mömpelgarder Wappen von 1482 hatte einen - allerdings nur schwer erkennbaren - Löwen dabei.
  • Der Löwe von Jean-Baptiste Oudry, ein exotisches Tierporträt aus der königlichen Menagerie, war vom 20. September 2008 bis 4. Januar 2009 in der Tübinger Kunsthalle zu Gast.[4]
  • Zwei Löwen vor dem Kowloon China Restaurant, Pfrondorfer Straße 2 in Lustnau
  • Die Ameisenlöwen aus Pfrondorf.

Löwenforschung

Tübinger Forscher haben herausgefunden, dass Höhlenlöwen nicht im Rudel gejagt habe sondern sich lieber allein auf die Lauer gelegt haben, anders als die heutigen afrikanische Löwen. Die Forscher der Universität Tübingen untersuchten Isotope aus Knochenfunden aus Südwestdeutschland, der nördlichen Schweiz, Nordfrankreich und Südbelgien. Sie bemerkten dabei, dass die vor etwa 12 000 Jahren lebenden Höhlenlöwen von Tier zu Tier sehr unterschiedliche Isotopenwerte aufwiesen. Im Gegensatz dazu zeigten etwa Hyänen zu der Zeit ähnliche Werte.[5]

Quellen

Drei Höhlenlöwen im Museum der Universität (MUT) auf dem Schloss