Katrin Göring-Eckardt
Katrin Dagmar Göring-Eckardt, geb. Eckardt (* 3. Mai 1966 in Friedrichroda, Thüringen), ist eine deutsche Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen). Sie ist seit 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages des Deutschen Bundestages und war von 2005 bis 2013 sowie von 2021 bis 2025 dessen Vizepräsidentin. Von 2002 bis 2005 war sie Fraktionsvorsitzende ihrer Partei.
Bei der Bundestagswahl 2013 war Göring-Eckardt neben Jürgen Trittin, bei der Bundestagswahl 2017 neben Cem Özdemir Spitzenkandidatin ihrer Partei. Vorausgegangen war jeweils ein Urwahlverfahren, wobei Göring-Eckardt 2017 als einzige Kandidatin allerdings bereits vorab gesetzt war. Sie gilt innerhalb ihrer Partei als 'Reala'.[1]
Sie war von 2009 bis 2013 Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und somit Mitglied im Rat der EKD.
Bezug zu Tübingen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Am Samstag, 27. September 2025 war die 59-jährige Grünen-Bundestagsabgeordnete zu Gast beim Tübinger Bücherfest. Es war der Auftakt zu ihrer Lesereise mit dem Buch „Deutschland, lass uns reden – Eine Reise durch die Seele der Republik“, für das sie mit Handwerkern, Karrierefrauen mit migrantischen Großeltern, mit "alten weißen Männern", mit Geflüchteten und mit Leuten, die nur ihre Ruhe haben wollen gesprochen hat.
Nach dem Fall der Mauer war Tübingen auch die Stadt, in der die 1966 in Thüringen geborene Göring-Eckardt ihr erstes Westgeld ausgab. In einem kleinen Frauenbuchladen sei das gewesen, sagte sie vor etwa 180 Gästen in der Westspitze.[2]
Sie war bei einigen anderen Gelegenheiten auch danach noch in Tübingen, z.B. auch zur Amtseinführung von Boris Palmer im Januar 2007.[3]