Biographie Herbert Rösler

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Dieser Artikel wurde von Linda Li, einem Mitglied der Künstlergruppe G91 verfasst.

Bilder bei FlickR zum Thema Herbert Rösler:
Herbert Rösler 2004 mit 80 Jahren

Herkunft

Der Künstler Herbert Rösler ist am 15. Juni 1924 in Stuttgart-West geboren. Sein Vater stammte aus Neutrebbin im Oderbruch, seine Mutter war Fränkin, und wie das Leben so spielt, trafen sich beide im Süden. Herbert war das jüngste von drei Kindern. Sein Vater war gelernter Forstmann und Gutsverwalter, tätigte aber, wie es damals so üblich war, viele verschiedene Arbeiten als Klavierträger, Hausmeister, aber auch als Beleuchter am Theater und Logenschließer.

Herbert war als Kind so artistisch, dass er bald den Spitznamen „Gummi“ hatte und fast von einer Zirkustruppe engagiert worden wäre, hätten Mama und Papa keinen Einspruch erhoben. Herberts Lieblingsbeschäftigung war nicht die Schule, sondern um die Häuserblocks mit der Stoppuhr rennen, die Autogrammkiste des Vaters durchstöbern oder auf dem Flachdach des mehrstöckigen Wohnhauses zum Entsetzen der Nachbarn artistische Übungen durchzuführen. Nach der Hauptschule begann er eine Lehre als technischer Kaufmann. Voller Stolz durfte er im Schaufenster einen der ersten zehn Plattenspieler unter Bewunderung der Straßenpassanten bedienen.

Krieg und Gefangenschaft

Als der Krieg begann, schlug das junge Männerherz auch für Deutschland, und Herbert zog mit 18 Jahren freiwillig als Panzersoldat Richtung Afrika. In Neapel machte die Truppe Halt. In der Nacht wurde ein Anschlag auf die vollmunitionierten Lastwagen durchgeführt. Befehle rissen die Soldaten aus dem Schlaf. Alle „Gehorsamen“ rannten, um die Lastwagen zu löschen. Auch Herbert wollte, wäre da kein Kamerad gewesen, der ihn immer wieder daran hinderte, nach vorne zu laufen, bis die Lastwagen explodierten und alle Soldaten zerrissen, die ja gehorsam sein wollten. Ein Mann, der Karten legte und eine Antenne für die unsichtbare Welt hatte, rettete Herbert das Leben, aber dieses Leben sah anders aus als vorher. Keine Abenteuerreise mehr – denn, wer in so jungen Jahren so viele zerfetzte Körper gesehen hat, bei dem hat das Abenteuertum aufgehört oder er muss Freude am Bösen haben.

In Afrika angekommen, führten junge Männer einen sinnlosen Kampf für ihre Heimat. Schwer verwundet kam Herbert als Gefangener nach Amerika. Dort wieder langsam genesen, arbeitete er als Baumwollpflücker und Holzfäller im Urwald und in der freien Zeit entstanden die ersten Zeichnungen. Besonders die Augen des Menschen faszinierten ihn. Nach Kriegsende sollten die Soldaten angeblich nach Deutschland gebracht werden, mussten aber bald merken, dass sie nicht zu Hause, sondern in einem Land waren, dass ihnen ganz und gar nicht gut gesonnen war – Frankreich. Monate im Hungerlager schwächten die Männer so, dass viele starben. Herbert fasste den Entschluss zu fliehen und er führte ihn auch durch. Er orientierte sich am Moos, versteckte sich tagsüber und nachts floh er Richtung Heimat, und dies gelang ihm wirklich.

Flucht aus französischer Gefangenschaft

In Differten an der Saar erreichte er Deutschland. Hochgradig durstig und in Sträflingskleidern mit „PG“ dekoriert sah ihn eine alte Frau, die entsetzt rief: „Kommen sie rein!“ Sie gab Herbert Kleider ihres verstorbenen Mannes und 20 RM, mit denen er sich bis Ludwigshafen zu einem Cousin durchschlug. Da er als vermisst galt, und seine Eltern in Stuttgart in der amerikanischen Zone wohnten, war es für ihn nicht so leicht, nach Hause zu gehen, denn er war ja geflohen. Er suchte in den Trümmern Stuttgarts in der Rotebühlstraße nach dem Wohnhaus seiner Eltern und der Handschuhfabrik, wo Herberts Vater Hausmeister war. Aber auch diese Gebäude gab es nicht mehr. Es waren nur noch Trümmer. Auf dem Gelände war ein Schild an einer Stange befestigt mit der neuen Adresse außerhalb Stuttgarts. Seine Eltern lebten also noch. Nach glücklichem Wiedersehen – denn die Eltern hatten ja auch mit seinem Tod rechnen müssen – lebte Herbert unter falschem Namen, wie man damals so lebte: Schwarzhandel, Gelegenheitsarbeiten, Tauschgeschäfte usw.

Beginn der beruflichen Laufbahn und Beginn tiefgründigen Denkens

Nach der Entnazifizierung, die bei Herbert nur eine Äußerlichkeit war, denn er war lange kuriert und mittlerweile zum totalen Pazifisten geworden, wurde er einer der ersten Weltbürger – eine Bewegung, die damals aus dem Hass gegen jeden Krieg und Rassenwahn entstand. Es gab sogar Weltbürgerausweise.

Naheliegend wäre gewesen, dass Herbert nun an seinem gelernten Beruf als technischer Kaufmann angeknüpft hätte, denn auch seine frühere Chefin hätte ihn gerne genommen. ... Aber das Schicksal wollte einen anderen Weg für ihn.... Ungelernt konnte er mit Pinsel Werbeslogans schreiben, zum Beispiel für Catbury-Schokolade, Liberty-Zigaretten, für die ersten italienischen Eissorten, die nach Deutschland kamen – und so verdiente er sich mit dieser Tätigkeit sein erstes reelles Geld nach dem Krieg. Dann kam Plakatmalerei für Kinogroßflächen-Werbung und Arbeit als Dekorateur bei einer amerikanischen Einkaufskette (American Post Exchange). Herbert gründete mit einem Freund eine eigene Werbeorganisation, setzte sich aber dann wieder ab, weil die Polydor auf ihn aufmerksam wurde und ihn als Dekorateur einstellte. Wieder abgeworben von der Electrola (heute EMI) wurde er bald zum Chefdekorateur über ganz Deutschland gesetzt und musste deshalb nach Köln umziehen. Das war so ungefähr um 1960. Für die Elektrola organisierte Herbert Rösler u.a. die Dekoration für die damalige Callastournee, die Wagnerfestspiele in Bayreuth, die Bachwoche in Ansbach und die Schlagerfestspiele in Baden-Baden.

Ehemann und Vater

1951 Herbert Rösler mit Ischabella

Neben diesem beruflichen Leben gab es natürlich auch den Menschen Herbert, der nach den Wahnsinnskriegsjahren leben wollte. So gab es viele Partys und menschliche Vergnügungen, mit denen man auch das Grauen vergessen wollte, und so begegnete er 1948 beim Tanz auf einem kleinen Dorf in der Nähe von Bad Mergentheim Ischabell Nadler (* 5. März 1930; † 13. März 2015), einer hübschen jungen Frau, die aus dem Sudetenland stammte. Sie heirateten 1951, und 1955 bekamen sie eine Tochter – Angela – und 1957 einen Sohn – Thomas. - Herbert hatte ja eine gute Stellung bei der Electrola, und so ging es der Familie auch für die damalige Zeit sehr gut. Sie hatten ein Einfamilienhaus in Köln-Ostheim gemietet, und das Leben ging so seinen Lauf.

Auf der Suche

Herbert war aber nie der typische Familienvater. So baute er zum Beispiel zum Entsetzen der kleinen Tochter keinen Schneemann mit Kohlenaugen und Karottennase, sondern baute mit seiner Frau Ischabell eine vollbusige Riesendame. In Herbert Röslers Seele war einfach nicht alles so „normal“ und ruhig, wie man es vielleicht hätte denken können. Er machte sich viele Gedanken über das Leben und das ICH BIN... Es muss doch etwas Endgültiges geben war eine seiner Seelenfragen. Er beschäftigte sich mit Farblehre, dem Einfluss von Steinen und Metallen auf den Menschen, Chiromantie, sammelte Fingerabdrücke von Kindern bis zum Massenmörder, sammelte Handschriften, hörte Musik konkret und viele ungewöhnliche Dinge bewegten sein Herz. Er entwarf neue Friedhofsmodelle, Fußgängerbrücken, Altersheime. „es ging um eine bessere Welt... Bin ich meines Glückes Schmied...,“ war eine der markanten Fragen seiner Seele. Er glaubte an „Etwas“, aber durch sein tiefgründiges Denken kamen alle Religionen und besonders die christliche nicht gut ab. Wegen einer Familienfeier war er einmal in einem Gottesdienst und rief währenddessen von hinten in den Kirchenraum: „Maria weint und Buddha lächelt.“ Er war Karikaturist, aber auch sich selbst gegenüber war er total kritisch.

Leiter eines Großraumstudios für Werbefotografie

Ungefähr 1964 warb ihn ein Bekannter von der Electrola ab, kaufte eine Bonbonfabrik in Köln, ließ diese als Großraumstudio umbauen, und Herbert Rösler übernahm die Geschäftsführung dieses Studios. Zwei Fotografen halfen und so begann die Arbeit eines Großraumstudios. Innerhalb eines Jahres lief das Unternehmen so gut, dass sich alles amortisiert hatte. Denn wenn Herbert Rösler sich gab, dann gab er sich ganz. Herbert und sein Team fotografierten alles, was kam: Fotomodelle, Möbel, Suppen, Stars – eben alles, was fotografiert werden will, um bekannt zu werden.

Gehirnschlag – Spezialklinik – Verkauf des Studios

Der Besuch auf einem Rummelplatz mit seiner Nichte sollte Herberts Leben wieder auf eine andere Spur bringen. Er fuhr mit dem Kind in einer Art Käfig, der sich in allen Himmelsrichtungen bewegte. Dabei erlitt er einen Gehirnschlag und war unfähig, sich zu bewegen. Man brachte ihn in eine Spezialklinik. Es sah so schlimm aus für Herbert, der damals ungefähr 41 Jahre war, dass sein Kompagnon nicht mehr an seine Genesung glaubte, die angestellten Fotografen entließ und das Großraumstudio an die Westdeutsche Werbeagentur verkaufte. An viele Apparate angeschlossen gab Herbert Rösler aber die Hoffnung nicht auf. Ein Professor, der Augendiagnostik praktizierte, prophezeite ihm auch, dass alles gut wird. Herbert arbeitete innerlich immer an sich: einfach aufstehen... und an einem Tag schaffte er es auch durch sein positives Denken oder Glauben – wie auch immer – er ging zum Fenster. Keiner glaubte ihm, aber er war gegangen und langsam, Stück für Stück, kam er wieder auf die Beine. Aber die Welt außerhalb der Klinik war eine andere geworden.

Neuer Anfang – Neue Gedanken – Neue Oppositionen

Herbert Rösler 1968

Seinen Arbeitsplatz gab es nicht mehr. Eine Frau und zwei Kinder waren da, die er versorgen musste, und so ging er auf seinen noch schwachen Beinen bei Firmen „Klingel putzen“. Er bot seine Fähigkeiten an und nach einiger Zeit bekam er sehr gute Werbeaufträge. Seine Kunden waren die Gothaer Feuerversicherung, der Gerling-Konzern, die Stadt Köln, die Sparkasse, Parfümeriehersteller, der Zoo usw. Er machte auch den Umbruch für die Ärztezeitung und das alles autodidaktisch. Sein Körper hatte sich erholt, außer dass ein Gleichgewichtsorgan ausgefallen war. In dieser Zeit verdiente Herbert Rösler so gut, dass er viel freie Zeit zum Denken hatte. Meistens arbeitete er nur sonntags. Er machte damals mit seiner Frau Ischabell eine Reise nach Marokko, denn wenn andere sparten, gab Herbert aus. Wenn andere ein Auto fuhren, nahm er die Straßenbahn, wenn andere kurze Haare trugen, hatte er lange oder umgekehrt. Er hatte eine unbewusste Angst, mit der Masse weggeschwemmt zu werden. So besaß er auch keinen Fernseher, als die meisten Menschen sich von dieser „großen Errungenschaft“ einfangen ließen.

Meditation

Seine Überlegungen über den Sinn des Lebens wurden immer intensiver. Er begann autogenes Training zu praktizieren und machte auch transzendentale Meditation mit Maharishi, der damals in den 68er Jahren sehr bekannt war – unter anderem war er auch der Guru der Beatles. Das Seelenleben Herberts wurde immer mehr strapaziert. Ohne Schlaftabletten konnte er gar nicht schlafen. Obwohl er täglich seine geistigen Übungen machte und im Berufsleben alles bestens war, fand seine Seele keine Ruhe. Die ganze Familie praktizierte transzendentale Meditation und jeder hatte sein Mantra – eine Wortschwingung, mit der man die unnötigen Gedanken abtöten kann. Plötzlich kam Herbert auf die Idee, anstatt des Mantras „Unser Vater in dem Himmel“ im Geist zu sprechen.

Neues Leben

Es war im September 1968. Herbert fuhr „gedankenverloren“ mit der Straßenbahn in den Königsforst, ein großes Waldgebiet am Rande Kölns. Dort warf er sich auf den Boden und musste bitterlich weinen über sein Leben. Vom Regen und seinen Tränen durchnässt fuhr er in sein Haus in Köln-Ostheim zurück. Dort legte er sich ins Bett und in der Nacht vom 18. zum 19. September geschah etwas, was sein Leben in eine ganz neue Bahn lenken sollte. Er hörte eine unbeschreiblich laute Stimme, sah den Himmel offen mit Riesenbuchstaben – darin stehend: Unser Vater in dem Himmel. Er schlief ein wie ein Toter und am nächsten Morgen waren alle Fragen beantwortet. Er wusste, dass Jesus Gottes Sohn ist, war ein neuer Mensch, der die Welt und unser Leben mit ganz anderen Augen sah. Auf einmal hatte alles Sinn. Er liebte Jesus von Nazareth – den Mann, der die Welt vor zirka 2000 Jahren auf den Kopf gestellt hat wie sonst niemand. Er hatte sich ihm offenbart, ohne dass ein Mensch ihm etwas gesagt hatte.

Gemeinsam

Ischabell Rösler ging immer mit Herbert. Neben anderen hatte er auch mit ihr die vielen tiefgründigen Gespräche geführt. Nun war ihr Mann ein anderer, aber auch in ihrem Leben, unabhängig von ihm, auf ihr Wesen abgestimmt, gab es einen Tag, wo alles neu wurde. Auch sie erkannte die Liebe, die ihr kein Mensch geben konnte, auch nicht ihr Mann. Nun waren da zwei Menschen – ein Grundstock für ein gigantisches Werk. Herbert konnte nicht still sein. Sein Erlebnis war so überwältigend für ihn, dass er es allen erzählte – Freunden, Geschäftspartnern, Verwandten, Menschen auf der Straße – einfach allen, denen er begegnete. Er war glücklich geworden und wusste, warum er lebt.

„Ich bin für Zeit und Ewigkeit gemacht, in aller Liebe nach Gottes Ebenbild, am Ende vollendet und vollbracht.“ H. R.

1968 war ja vom geistigen Zustand dieser Welt ein sehr bewegtes Jahr und es gab viele, die mehr wollten als essen, trinken, heiraten, Kinder bekommen, Rentner werden und sterben – und so fielen Herberts Reden bei vielen auf einen fruchtbaren Boden. Er wusste nichts außer dem, was Gott ihm eingab und das funktionierte wunderbar. Junge suchende Menschen brachen zusammen vor Gott, weil ihnen ihr Leben leid tat. Sie spürten, dass sie der Liebe und damit Gott sehr oft weh getan hatten, aber Gott ist wunderbar und vergibt. Dafür kam Jesus und wer ihn liebt, dem wird er alles vergeben.

Gründung der Jesus-People Gruppe 91

Gruppe 91 um 1971

In dieser Zeit entstand die Gruppe 91. Außer Herbert – er war damals 44 Jahre – waren die meisten von uns suchende Jugendliche. So hat jeder von uns seine Geschichte, wie er Herbert kennen lernte und durch seine Rede wusste, was er zu tun hat, um auch in Verbindung mit Gott zu kommen. Es wäre zuviel, wenn man auch noch die Geschichte jedes einzelnen von uns erzählen würde, aber wir sind aus allen Himmelsrichtungen Deutschlands wie Berlin, Dortmund, Bremen, Köln, Stuttgart, Tschechoslowakei usw. auf wunderbare Weise zusammengeführt worden und haben bis heute über 35 Jahre miteinander gelebt und gearbeitet. Den Namen Gruppe 91 haben wir uns gegeben, weil der Ortsteil Köln-Ostheim, wo Herbert damals wohnte, die Zahl 91 hatte. Sein Haus war oft belegt vom Keller bis zum Dach mit jungen Leuten, die Zuflucht suchten. Wir waren die Jesus-People Gruppe 91. Zu dieser Zeit wurde über uns u.a. auch ein Film mit dem Titel Pop und Weihrauch gedreht, vom Schweizer Regisseur namens Brodmann. Als Kirchen und Gemeinden von uns erfuhren, wurden wir oft eingeladen, um von unseren Erlebnissen mit Gott zu berichten. Das taten wir auch. Da Herbert ja Werbespezialist war, hatten wir für unsere Auftritte auch die dementsprechende Dekoration. Wir waren fast jedes Wochenende in einer anderen Stadt. Auch in Frankreich, Italien sowie der Schweiz erzählten wir von unserem Glück. Das ging so ein paar Jahre. Wir mussten aber während dieser Zeit den Wohnsitz wechseln, weil die Bewohner der Wohngegend die vielen jungen Leute in Herberts Haus nicht akzeptierten. Ein schwäbischer Fabrikant kaufte für unsere Zwecke ein Haus im Schwarzwald. Dort bekamen wir bald ein zweites, und unsere Arbeit erweiterte sich. Herbert malte Bilder für die erste große Ausstellung und wir druckten Schriften und Zeitungen.

Umbruch und Umzug an den Bodensee

Ab 1975 wehte plötzlich ein anderer Wind in der Gruppe 91. Bis dahin waren wir die Jesus-People. Unser äußeres Erscheinungsbild war ungefähr so wie das der Hippies. Die Frauen trugen lange Kleider und die Männer hatten eine „Matte“, wie man damals sagte (lange Haare). Wir waren nie starr, deshalb konnte uns der Wind auch bewegen. Herbert wurde damals eingegeben, dass wir nun auf andere exklusivere Weise der Menschheit das vermitteln, was wir erlebt hatten. Wir zogen andere Kleider an und mauserten uns zu ernstzunehmenden jungen Leuten. Ein Bekannter überredete uns, einen Gutshof zu übernehmen. Er war zwar total verrottet, aber wir entschlossen uns dazu, denn die Lage war für unsere Zwecke ideal. Der Hof lag in der Nähe des Bodensees, zwischen Überlingen und Pfullendorf, außerhalb eines kleinen Dorfes. Ein Teil von uns zog dorthin, um die ersten Vorbereitungen zu treffen, damit man dort überhaupt wohnen konnte. So deckten wir zum Beispiel in Tübingen das damals im Umbau befindliche Wilhelmsstift ab, um mit diesen Ziegeln das Dach des Gutshauses neu zu decken. Wir schlossen einen Fünf-Jahres-Vertrag mit dem Besitzer des Hofes ab. Die Miete betrug praktisch Null, aber wir verpflichteten uns, das Gutsgelände zu renovieren. So begannen wir mit der Arbeit. Wir verputzten das Haus mit einem Spezialputz gegen Schimmelpilz und renovierten das Haus bis zum Feinsten. Marmortreppen wurden gelegt, das ganze Haus isoliert und mit weißen Wänden bestückt, Glastrennwände wurden eingezogen – es war eine Totalrenovierung. Nach einiger Zeit war es ein Genuss, uns zu besuchen.

Explosives Schaffen Herbert Röslers

Neben den handwerklichen Umbauten begann Herbert Rösler zu malen „wie ein Wilder“. Nach mancher Nacht, in der wir schliefen, überraschte er uns mit einer Menge von Bildern, Plastiken und Entwürfen. Herbert war nicht zu bremsen, aber die Malerei allein stellte ihn nicht zufrieden. Er entwarf in allen Richtungen: Mode, Möbel, Schmuck, Geschirr, Architektur, Innenarchitektur – einfach alles, was zum Leben gehört. Bis dahin war unsere Kleidung nicht sonderlich auffällig, aber nun begann eine neue Zeit. Wir Frauen setzten die Modeentwürfe um und auf einmal waren wir ganz spezial. Wenn wir einmal irgendwo hinfuhren und durch eine Stadt gingen, waren wir plötzlich der Mittelpunkt, denn wir waren keine Konfektion mehr. Es begann ein wunderbares Erwachen, und wir – die Gruppe 91 – die Menschen, die um Herbert waren, entwickelten auch ihre Talente, und es begann ein reges Schaffen auf allen Gebieten. Wir übten uns im Gesang, im Tanz, in der Musik und auch im Schauspiel. Es war eine riesige Explosion und bald setzten wir uns zusammen und überlegten uns einen Namen für diesen Stil. Wir ließen unsere Gedanken fließen und plötzlich war es da, das Motto für unsere Arbeit FÜR EINE NEUE WELT.

Herbert Röslers Design

Erste Ausstellung unter dem Motto „Für eine neue Welt“

1981 machten wir dann unsere erste Ausstellung unter diesem Namen in der Halle 8 auf dem Friedrichshafener Messegelände – 5000 m² bestückt mit Malerei, Grafik, Plastiken, Mode und Design. Weil unser Stil der Messeleitung so gut gefiel, wurden wir dann zu Messen als Auflockerung eingeladen. Wir bekamen einen Platz, an dem wir zu den kommerziellen Ausstellungen als Ausgleich unseren kulturellen Beitrag gaben, zum Beispiel 1982 bei der Ratio und dann bei der Internationalen Bodenseemesse (IBO). Eigentlich lief alles gut, wäre da nicht der Hausbesitzer des Gutshofes gewesen, der mit unserem und Herberts künstlerischen Werdegang überhaupt nicht einverstanden war. Es ging dann soweit, dass er uns nach fünf Jahren, als alles fertig umgebaut war, kündigte. Was sollten wir machen? Eines Tages stand morgens der Möbelwagen vor der Tür. Weil niemand wusste, wo sie mit uns hin sollten, machten wir den Vorschlag, in eine der Scheunen zu ziehen, die aber mittlerweile schon zu einer exklusiven Galerie ausgebaut war. Wir wohnten dort dann einige Monate und suchten nach einer neuen Bleibe.

Schwerer Autounfall - Markanter Schnitt in Herbert Röslers Leben

Herbert Rösler um 1984 – so wie Tübingen ihn kennt

Am 18. Juni 1983 fuhren wir nach München, unter anderem auch, um nach einem Platz für uns zu suchen. Auf der Rückfahrt kam ein Augenblick, der unser Leben erneut auf ein ganz anderes Gleis setzen sollte. Ein schwerer Unfall mit einem Motorradfahrer nahm dem Mann das Leben und Herbert weitgehend das Sehvermögen. Schon in der Nacht wurde Herbert nach Tübingen in die Augenklinik gebracht. Monatelang wurde durch viele Operationen versucht, sein Augenlicht zu retten, aber nur 10% auf einem Auge blieben, das andere war völlig blind.

Buch Für eine neue Welt

Herbert Rösler wollte schon lange ein Buch schreiben unter dem Motto „Für eine neue Welt“. Da er aber so motorisch war, fand er dazu nie die Ruhe. Während seines monatelangen Aufenthaltes in der Augenklinik hatte er nun Ruhe und sein Wunsch wurde wahr. Er diktierte seiner Frau Ischabell wunderbare Lyrik und Prosa, sowie Erläuterungen zu vielen Themen des Lebens, und das Buch Für eine neue Welt wurde 1985 vom G91-Verlag verlegt.

Ende 1983 Umzug nach Tübingen

Wir mussten unseren Wohnsitz am Bodensee ja verlassen und so suchten wir in Tübingen und Umgebung nach Lagermöglichkeiten und einer Bleibe für uns. Es war nicht leicht, aber wir fanden dann doch eine exklusive Penthousewohnung in der Quenstedtstraße, in der wir Herbert dann auch empfangen konnten, als er aus der Klinik entlassen wurde. Wir richteten die Wohnung in unserem Stil ein und so waren wir umgeben von wunderbaren Bildern und einzigartigen Gegenständen. Es gab Situationen, dass Menschen speziell zu uns kamen, nur um diese Wohnung zu fotografieren. Man hätte nun denken können, das Schaffen Herbert Röslers wäre zu Ende, denn mit 10% Sehvermögen auf einem Auge ist bei einem normalen Menschen nicht mehr viel drin. Herbert war aber kein „normaler“ Mensch. Er war so optimistisch und fröhlich, als wenn er eine Last verloren hätte, malte und entwarf in einer Intensität wie noch nie. Es ging immer um das Eine: „Für eine neue Welt“. Uns störte jeder konfektionierte Gegenstand wie Türgriff, Lichtschalter usw., und so versuchten wir, allem eine neue gekonnte Form zu geben.

Erste Ausstellung in Tübingen im Museum, unter dem Motto "Vorboten für eine neue Welt"
Plan für Weltkulturzentrum

Eine Lyrik von Herbert bestimmte schon einige Zeit unser Fühlen und Denken.

Was Wahrheit ist
ist keine Frage nach Verstand
doch nach Verstehen meiner Sinne voll erkannt
wer sagt mir Breite Höhe Tiefe
und wenn ich bis zur Morgenröte liefe
kann ich's nicht fassen mit Verstand
dies zu verstehen
es kommt von einem andern Land

Unerschöpfliches Gestalten

Herbert Rösler, Ischabella, Linda Li

In dieser Zeit, also kurz nach dem Autounfall, ist wohl der größte Teil des sichtbaren Werks Herbert Röslers entstanden. Während er malte, setzten wir seine Entwürfe um. Es ging vom Tablett bis zum Stuhl, Schrank, Bett, Schmuck, Bekleidung – es ging einfach in alle Bereiche. Wir arbeiteten „dem Schönen zuliebe“. Die Frauen der Gruppe 91 setzten ein paar hundert Modeentwürfe um und wir trugen sie auch. Plötzlich ging da ein Mann durch die Stadt mit zwei Frauen an seiner Seite, die man einfach nicht einordnen konnte: Freie Menschen an keinen Modezwang gebunden – einfach neu. Es gab Leute, denen die Begegnung mit uns zu einem Erlebnis für das ganze Leben wurde. Und hinter all diesen scheinbaren Äußerlichkeiten stand dieser Mann, der vor zirka 2000 Jahren schon einmal alles auf den Kopf gestellt hat – Jesus von Nazareth. Wer Herbert Röslers Werk betrachtet und seine Sinne nicht betrügt, muss zugeben, dass diese Fülle an Inspiration einmalig ist – und das für einen ungelernten, fast blinden Menschen.

Herbert Röslers Schaffen in Tübingen

„Jetzt können wir sagen Chadasch“

Unter diesem Titel hat das Schwäbische Tagblatt 2002 einen Artikel über uns geschrieben und wirklich plötzlich war er da, der Name für Herbert Röslers Kunststil. Hinter dem Namen Chadasch verbergen sich viele verschiedene Malstile und Techniken wie Impressionismus, Expressionismus, Surrealismus usw. Auch die vielseitige Gestaltungsarbeit Herbert Röslers fällt darunter. Er ließ sich nie festlegen, auch wenn das für sein Bekanntwerden möglicherweise besser gewesen wäre. Herbert blieb sich treu, ohne Kompromisse einzugehen, ihn konnte man in keine Schublade zwängen. Er war „neu“ wie sein Stil.

„Wilder Westen“ Tübingens

Zu unserem Leben hat es immer wieder gehört, keine zu tiefen Wurzeln treiben zu können. So mussten wir auch dieses Domizil in der Quenstedtstraße Tübingen wieder verlassen. Es war die Eigentumswohnung eines Arztes aus Rottweil, der sich mit diesem Kauf verschuldet hatte und sie verkaufen musste. Wir wandten uns an die Stadt und meldeten uns als wohnungssuchend. Es gab dann einen Termin zur Besichtigung der neuen Unterkunft. Wir trafen uns im Westen Tübingens, am Rande einer kleinen Siedlung mit Holzhäusern – ungewöhnlich für Tübingen. Mein Herz rebellierte, da ich ja Herberts exklusive Architekturmodelle kannte. Aber Herbert sagte „ja“ mit der Begründung „Gott hat uns so geführt“. Heute bin ich sehr dankbar für diese Entscheidung. Das „Dorf“ war noch fast unbewohnt und wir begannen, unser Häuschen innen zu verzaubern.

Langsam kamen die ersten Nachbarn – keine Deutschen, die Farben und Mentalitäten dieser Welt umgaben uns plötzlich – und da wir Deutsche waren und dazu noch etwas ungewöhnliche Deutsche, wurde unser Häuschen in der Sindelfinger Straße zum Anlaufplatz vieler Nöte. Durch unsere geistige Einstellung halfen wir, so gut es ging. Wir engagierten uns einige Jahre ziemlich stark in diesem „Dorf“. So baute Herbert für die Asylanten zum Beispiel eine Wohnung zur Festwohnung aus – alles vom Feinsten mit Plexiglaswänden, Tanzraum, Küche usw. Ich machte mit den Kindern jede Woche „Müllabfuhr“ im Dorf. Wir stellten Papierkörbe auf und besorgten für das ganze Dorf Polstergarnituren übers Wochenblatt. Viele bekamen von Herbert speziell entworfene Regale mit Glimmer und Plexiglas für die ersten Telefone. Nachdem unsere „Freunde“ etwas selbstständiger geworden waren und wir bereichert durch das Kennen Lernen von so vielen anderen Arten, zogen wir uns wieder ein wenig zurück, um unsere eigentliche Arbeit durchzuführen.

Galerie an der Steinlach

Mittlerweile hatten wir auch eine Räumlichkeit, in der die Öffentlichkeit die Möglichkeit hatte, Herberts Werk zu sehen – die „Galerie an der Steinlach“ – den ehemaligen Pferdestall der Thiepvalkaserne. Wir bekamen diese Räume 1990 in total heruntergekommenem Zustand, aber da wir ja mittlerweile in Umbau und Renovierungsarbeiten geeicht waren, war es bald eine exklusive einmalige Galerie. Wir leugneten nie, was uns antrieb und das nahmen uns viele Menschen übel. Man setzte uns einen Stempel auf, den wir bei vielen bis heute haben – „wir waren eine Sekte“. Obwohl wir nie Mitglieder anwarben und auch keine Gelder eintrieben, blieb dieses Etikett an uns haften. Wer den Mut hat, seine Augen und Sinne selbst urteilen zu lassen, wird bald merken, dass wir Menschen sind, die Gott und das Schöne lieben, aber nicht an eine Religion, Konfession, Tradition und Vorurteile gebunden sind. Wir lieben den, nach dem unsere Zeit gerechnet wird – Jesus von Nazareth – so, wie er wirklich war und ist.

Entstehung des G91-Baus

Einblick in den G91-Bau
Einblick in den hinteren Teil des G91-Baus

Das Ringen um eine neue Welt ging immer weiter und so mieteten wir 1995 eine alte, verrostete Panzerhalle – direkt am Anfang Tübingens, wenn man von Reutlingen kommt – um unser Dekorationsmaterial unterzubringen, so war es anfangs gedacht. Wenn wir aber etwas in die Hände bekamen, wurde es immer der Verwandlung unterzogen. So begannen wir nach einigen Überlegungen die komplette Halle umzubauen. Mit architektonischen Anbauten bekam sie langsam eine Form, die uns einigermaßen entsprach und so entstand der G91 Bau.

Viele Autofahrer fuhren von der B 28 ab und fragten, was denn da geschehe, und in der Halle hatten wir noch nichts zu bieten außer Rost und festgefahrener Erde. So beschlossen wir, die Halle asphaltieren zu lassen und begannen dann doch, einen Teil als Ausstellung auszubauen. Irgendwann um das Jahr 1998 öffnete der G91-Bau seine Pforten. Es wurde nie zu einem Massenkonsum, aber viele feinfühlige und tiefgründige Menschen fanden in den letzten Jahren etwas ganz Besonderes in unseren Ausstellungen. Auch Gruppen und Schulklassen kommen, und sogar Familienfeiern bekamen ein besonderes Flair durch den Besuch im G91-Bau.

Herbert Rösler als Protektor

Da Herbert ein wunderbares Gespür dafür besaß, was in jedem Menschen steckt, wenn man davon auch noch gar nichts sieht, kam auch aus uns – den Mitgliedern der Gruppe 91 – etwas heraus. So kann ich von mir berichten, dass mein Sein ohne diesen Mann ein ganz anderes wäre. Er sah in mir das Modell, obwohl ich vor jedem Fotoapparat davonlief. Auch sah er in mir die Sängerin, obwohl ich keine Stimme und auch kein musikalisches Gehör hatte. Ich glaubte ihm, überwand meine Hemmungen und durfte nun schon vielen Menschen Freude bringen durch das, was ich nun zu geben habe.

Danke, lieber Herbert! – Dieses Danke kommt von uns allen.

Verlust der „Galerie an der Steinlach“

2001 wurde das ganze Areal der Thiepval-Kaserne vom Bund an einen privaten Investor verkauft und es hieß, unter den Bedingungen wie beim Bund ginge es nicht mehr weiter. Es war ein Kampf zwischen der Liebe zum Schönen und dem Geld. Das Resultat: die „Galerie an der Steinlach“ und auch die Bühne, und die Kleiderschau im G91-Bau mit 70 umgesetzten Modellen gibt es nicht mehr, da wir den Platz brauchten, um das Material aus der „Galerie an der Steinlach“ unterzubringen. Wir waren und sind immer optimistisch, denn alles wird gut. Durch alle Höhen und Tiefen des Lebens entstanden immer weiter schöne Dinge. Die Kunst war neben der Liebe zu Gott unser Lebenselixier. Sie trieb uns durch die Zeiten und gab immer neue Inspirationen.

Persönliches

G91-Bau

Ich kann von mir behaupten, seit ich Herbert Rösler kenne, gab es für mich keinen Augenblick der Langeweile. Wir machten auch gemeinsame Reisen, nicht viele, aber diese bewusst. Es gab viele G91-Partys mit Freunden, bei denen wunderbare Lieder entstanden und Happenings stattfanden. Wir lebten, liebten und litten dieses Leben gemeinsam – eine Seltenheit in unserer heutigen Zeit.

Der bisher letzte Schlag, den wir ertragen mussten, ist der geplante Abriss des G91-Baus, aber auch dieses, wenn es kommen sollte, wird die Gruppe 91 überleben.

Abschied von Herbert

Seit der Nacht des 11. November 2006 ist der Motor der G91 – unser geliebter Freund, Vater, Chef, Bruder, Clown, Kind – einfach alles, was ein Mensch geben kann – leiblich nicht mehr bei uns. Aber seine Maschine läuft, bis wir ihn wiedersehen in einer neuen wunderbaren Welt. Er ging mit den Worten „alles wird gut“.

Kleine Galerie „Herbert Rösler und Li“

Kleinegalerie roeslerundli.jpg

Seit dem 11. November 2011 – dem 5. Todestag Herbert Röslers bis Anfang September 2015 – gab es die Kleine Galerie „Herbert Rösler und Li“ in der Herrenberger Straße 48/1. In diesem Raum konnte man über die Wintermonate oder nach Vereinbarung Werke Herbert Röslers sehen und teilweise auch erwerben.


Nun schreiben wir das Jahr 2016 10 Jahre, nachdem Herbert Rösler gegangen ist. Es hat sich viel ereignet. Zwei weitere Glieder der Gruppe 91 sind gestorben: Lea am 1. Juli 2014 und Ischabella, Herbert Röslers Frau, am 13. März 2015. Weiter hat die Gruppe die „Kleine Galerie Herbert Rösler und Li“ nicht mehr und im G91 Bau dürfen wegen Brandschutzmängeln keine Ausstellungen mehr stattfinden. Jedoch trotz aller Schwierigkeiten bleibt die Gruppe 91 ihren Zielen treu, nur braucht sie Unterstützung von außen. Es bedarf einer sehr großen finanziellen Hilfe, um das kulturelle Erbe Herbert Röslers der Menschheit zu erhalten. Die Gruppe gibt alles, braucht aber tatkräftige Sponsoren, die helfen, den Traum eines Rösler-Museums zu verwirklichen. Wer diese Biographie liest und Ideen oder Anregungen hat, möge es uns bitte mitteilen.

In Liebe Linda Li.jpgund die Gruppe 91

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