Hauptbahnhof

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Tübingen Hbf
TübingenHbf.JPG
BetreiberDB Station&Service AG
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Vorn der Hauptbahnhof, dahinter die frühere Thiepval-Kaserne, Blick vom Stiftskirchenturm
Blick von der Blauen Brücke auf die Gleisanlagen und die Bahnsteige (2011)
Der Hauptbahnhof mit dem um 1910 abgerissenen Güterschuppen. Im Hintergrund das Schloss Hohentübingen. Aufnahme etwa von der Ecke Fürststraße/Christophstraße
Bahnhofsfront mit neuem Anbau rechts, 1915
Dampflokomotive der Württembergischen Staatsbahn in Tübingen, 1905

Der 1861 mit dem Anschluss Tübingens an die Neckar-Alb-Bahn aus Stuttgart entstandene Hauptbahnhof (Hbf) ist seit dem Bau der Verlängerung nach Horb (Obere Neckarbahn [1]) und der Zollernalbbahn [2] nach Aulendorf im Jahre 1869 ein Knotenpunkt der Deutschen Bahn. 1910 kam noch die Ammertalbahn[3] nach Herrenberg als weitere Strecke hinzu.

Das bis heute erhaltene Gebäude wurde 1861/1862 von Josef Schlierholz[1] im historistischen Rundbogen-Stil [4] erbaut. 1915 erfolgte ein Anbau mit neuem Haupteingang und ein innerer Umbau, der im Wesentlichen bis heute besteht. Das Vordach entstand erst um 1960. Eine Unterführung führt Fußgänger zu den hinteren Gleisen und weiter zur Hegelstraße in der Südstadt. Im Westflügel des Gebäudes befindet sich die Gastronomie/der Musikveranstalter H.A.U.P.T.Bahnhof.

Informationen über barrierefrei zugängliche WC-Anlagen von Sozialforum Tübingen e.V. : Hier

Anschlüsse[Bearbeiten]

Der Omnibusbahnhof befindet sich unmittelbar vor dem Haupteingang des Bahnhofes. Man muss lediglich eine Straße überqueren, um ihn zu erreichen.

Taxis stehen direkt vor dem Haupteingang des Bahnhofes.


Geschäfte / Gastronomie[Bearbeiten]

  • Eckert Buch, Presse & Tabak
  • Die Blume im Bahnhof, Blumenladen Saur
  • Burger King Fast Food
  • Bäckerei Gulde
  • "Kleiner Markt"
  • Gyros Akademie, bis 2017: S-Bar, Imbiss-Stube
  • H.A.U.P.T.Bahnhof Gaststätte


Nazidemo 2007[Bearbeiten]

Im Jahr 2007 stand der Hauptbahnhof im Zentrum der Aufmerksamkeit, als hier eine angemeldete Demonstration der Jugendorganisation der NPD - als Kurzform hat sich der Begriff Nazidemo eingebürgert - stattfand und viele Tübinger Organisationen eine Gegendemonstration organisierten. Der gerade frisch im Amt eingeführte Oberbürgermeister Boris Palmer engagierte sich in vorderster Linie, um die Wogen zu glätten.


Weblinks[Bearbeiten]


Quellen[Bearbeiten]

  1. "Bilder zur Geschichte der Stadt Tübingen", Jürgen Sydow, H. Laupp'sche Buchhandlung, 1980, Seite 185
Panoramaansicht der Bahnsteige